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Polen: Sorge über ­Antisemitismus

Warschau. Der Europäische Jüdische Kongress (EJC) hat sich besorgt über eine Zunahme antisemitischer Vorfälle in Polen gezeigt. In jüngster Zeit gebe es eine »merkliche Normalisierung von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Polen«, erklärte EJC-Präsident Mosche Kantor am Donnerstag abend per Pressemitteilung. Er äußerte die Hoffnung, dass die nationalkonservative Regierung in Warschau »gegen den Hass ankämpfen« werde.

Laut der Dachorganisation jüdischer Verbände werden in Polen vermehrt faschistische Parolen skandiert. Besorgt zeigte sich Kantor auch über Äußerungen in sozialen Netzwerken und im Fernsehen sowie über Anhänger der rechtsextremen Gruppierung ONG, die mit ihren Flaggen bei staatlichen Anlässen aufmarschiert seien. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2017, Seite 6, Ausland

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