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01.09.2017
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Arsch und Bombe. Zwei Seiten einer Wahrheit. Siebter Teil: Karenztage
Die beste Akademie ist die Badeanstalt: Solange die Freibäder noch offen sind, werden wir hier spätsommerliche Klärungen wichtiger Kulturphänomene vornehmen. (jW)
Arsch: Blaumachen? Immer gern. Wer denkt denn im Ernst, dass alle Krankheiten, die ich so fühle, auch per Krankenkassen-Code gelistet sind. Da ist der Karenztag ein kluger Akt der Selbstverteidigung. Manchmal wacht man eben morgens auf und weiß, das war jetzt keine gute Idee mit dem Aufwachen. Und das Gott stupide immer den siebten Tag frei machte, als er die Welt erschuf, kann mir doch nicht angelastet werden. Ich muss auch jeden Tag was erschaffen. Aus dem Nichts. Da ist nur mein Kopf! Kennt ihr meinen Kopf? Jedenfalls, wenn ich euren hätte, hätte ich lieber meinen zurück. Wo war ich jetzt noch ...
Bombe: ... genau. Da haben wir ja ein schönes Beispiel erlebt. Grummel! Ich seh’ gar nicht ein, dass ich die asozialen Umtriebe des Herrn Arsch jetzt einfach mal so ausgleiche. Im Grunde geht es ja nur um das Problem der Sklaverei. Die ist angeblich abgeschafft, aber wehe, wir finden uns morgens nicht um sieben am Werktor ein ... Da wird aus der Sieben schnell eine Vier. Nämlich eine mit Hartz. Da fehlen mir doch glatt noch 600 Zeichen. Danke Herr Arsch! Jetzt weiß ich wieder, warum du so heißt. 550. Vielleicht mache ich noch irgendwas mit Weltrevolution? Habt ihr die vielleicht irgendwo gesehen? Nein! Hm? 425. Neulich glaubte ich, sie gesehen zu haben. Hab’ mich aber verguckt. War nur das Rotkäppchen. (Rot...) Ich habe ihr den ganzen Korb leergefressen (Klasse Kuchen), dann geschwind die Flasche Wein entkorkt, 215, und Schluck für Schluck, ups, ist ja mehr drin, als ich dachte (150), ausgesüffelt, gleich aus der Flasche, am Wegesrand, schöner Waldsaum, gemütliches Unterholz, Moos und so (30), da haben wir uns hingesetzt und üb(0)er Blumen, äh ... philosophiert.
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