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UNICEF: Syrien droht Wassernot

Köln/Damaskus. 70 Prozent der Syrer haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Wie Andreas Knapp vom UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag der Deutschen Presseagentur sagte, werde Wasser in Syrien als Waffe eingesetzt. 2016 habe man 30 absichtliche Unterbrechungen der Wasserversorgung registriert. Mittlerweile seien ganze Ortschaften ausgetrocknet, nachdem Leitungen und Pumpen zerstört worden seien, so Knapp. Die Menschen müssten mit der Hand Grundwasser pumpen und filtern, was jedoch nicht vor Krankheitserregern schütze. Chlorgas zur Reinigung würde beschlagnahmt, da es auch als Kampfmittel eingesetzt werden könne. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2017, Seite 6, Ausland

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