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Koreakrise

Merkel hält Angriffskrieg für »nicht geboten«

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor einer Verschärfung des Korea-Konfliktes gewarnt und zugleich deutlich gemacht, dass die BRD sich nur nichtmilitärisch engagieren werde. Auch rief sie zur verbalen Mäßigung auf: »Die Eskalation der Sprache (wird) nicht zu einer Lösung des Konflikts beitragen«, sagte Merkel am Freitag in Berlin zum Thema der von US-Präsident Donald Trump ausgesprochenen Atomkriegsdrohung und der Ankündigung möglicher Raketenabschüsse durch DVRK-Chef Kim Yong Un. Wichtig sei jetzt eine internationale Abstimmung, besonders zwischen den USA und China. »Deutschland wird hier bei den Lösungsmöglichkeiten, die wir sehen – nichtmilitärischer Art –, sehr intensiv mit dabeisein«, frohlockte Merkel. Einen militärischen Angriff auf Nordkorea, ob nuklear oder konventionell, hält sie »nicht für geboten«. (Reuters/dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2017, Seite 1, Inland

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