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180 Menschen vor Jemen ins Meer gezwungen

Genf. Nach Angaben einer UN-Hilfsorganisation haben Menschenschmuggler vor der Küste Jemens etwa 180 Flüchtlinge gezwungen, aus ihrem Boot in das stürmische Meer zu springen. 55 der Menschen aus Afrika sollen dabei ertrunken sein. Dies sei bereits der zweite Fall dieser Art binnen zwei Tagen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Donnerstag mit. Laut der Sprecherin würden die Schlepper wissen, dass man auf sie schießen könne, und deswegen die Flüchtlinge vor der Küste absetzen, so Olivia Headon. Das sei »vielleicht der Beginn eines neuen Trends«. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2017, Seite 7, Ausland

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