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Hamburg kündigt Islamistenfahndung an

Hamburg. Innenbehörde und Polizei wollen nach der Messerattacke von Hamburg-Barmbek 400 »Altfälle«, bei denen es Hinweise auf eine Radikalisierung von Muslimen gegeben hat, erneut prüfen. »Wir wollen das System der Früherkennung und Risikoreduzierung schärfen«, sagte der seit dem »G-20-Gipfel« im Amt schwer angeschlagene Innensenator Andreas Grote (SPD) gegenüber Bild. Bei der Staatsschutzabteilung solle eine zentrale Fahndungsstelle eingerichtet werden. Nach einer Woche soll jeweils feststehen, ob es Handlungsbedarf für die Behörden gibt oder ob ein islamistischer Hintergrund verneint werden kann. Nach jeweils drei Monaten soll erneut geprüft werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2017, Seite 2, Inland

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