-
15.07.2017
- → Ausland
Peru: Expräsident Humala muss in Haft
Lima. Auf Antrag der peruanischen Staatsanwaltschaft hat ein Gericht in Lima am Donnerstag Untersuchungshaft für Expräsident Ollanta Humala und seine Frau Nadine Heredia wegen Geldwäsche angeordnet. Beide können nun für maximal 18 Monate festgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Paar vor, während der Präsidentschaftskampagne 2011 drei Millionen Dollar von dem brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten zu haben. Sie stützt sich dabei vor allem auf Aussagen von Exunternehmenschef Marcelo Odebrecht, der in Brasilien wegen Korruption und Geldwäsche zu mehr als 19 Jahren Haft verurteilt wurde. Humala bestreitet die Vorwürfe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!