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Peru: Expräsident ­Humala muss in Haft

Lima. Auf Antrag der peruanischen Staatsanwaltschaft hat ein Gericht in Lima am Donnerstag Untersuchungshaft für Expräsident Ollanta Humala und seine Frau Nadine Heredia wegen Geldwäsche angeordnet. Beide können nun für maximal 18 Monate festgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Paar vor, während der Präsidentschaftskampagne 2011 drei Millionen Dollar von dem brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten zu haben. Sie stützt sich dabei vor allem auf Aussagen von Exunternehmenschef Marcelo Odebrecht, der in Brasilien wegen Korrup­tion und Geldwäsche zu mehr als 19 Jahren Haft verurteilt wurde. Humala bestreitet die Vorwürfe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2017, Seite 6, Ausland

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