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Türkei: UN befürchten Folter von Gefangenen

Genf. Die vor zwei Tagen bei Istanbul festgenommenen Menschenrechtsaktivisten sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen der Gefahr von Folter und Misshandlung ausgesetzt. »Wir befürchten, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gefoltert oder auf eine andere Art grausam und entwürdigend behandelt werden«, sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Elizabeth Throssel, am Freitag in Genf. Gegen die Inhaftierten werde wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Organisation ermittelt. Die sieben Aktivisten waren am Mittwoch während eines von Amnesty International veranstalteten Workshops festgenommen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2017, Seite 2, Ausland

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