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US-Handelsminister sagt BRD-Besuch ab

Berlin. Die Verstimmungen zwischen der BRD und den USA halten offenbar an. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte seinen für Dienstag geplanten Besuch in Berlin kurzfristig ab. Nach eigenen Angaben erhielt das Bundeswirtschaftsministerium die Absage am späten Montag abend. Dem Vernehmen nach entschuldigte sich der Minister unter Hinweis auf einen Termin bei US-Präsident Donald Trump. Eigentlich wollte der frühere Banker eineinhalb Wochen vor dem G-20-Gipfel mit Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) über Handelsfragen sowie drohende US-Strafen gegen europäische und deutsche Stahlkonzerne sprechen. Im März hatten die USA Dumpingvorwürfe gegen mehrere Hersteller erhoben. Noch im Juni wollte Ross zudem einen Bericht zur Frage vorlegen, ob Stahlimporte auch aus der EU als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA eingestuft werden können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2017, Seite 1, Inland

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