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Einem Fünftel droht ­Altersarmut

Berlin. Ab 2036 ist jeder fünfte Neurentner einer Studie zufolge von Armut bedroht. Menschen, die 2015 in Rente gingen, hatten dagegen »nur« ein Risiko von etwa 16 Prozent, heißt es in einer am heutigen Montag veröffentlichten Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung. Als armutsgefährdet gilt jemand, dessen Nettoeinkommen unter 60 Prozent des Durchschnitts des Landes liegt.

Die Autoren der Studie sagen zudem wegen der Ausbreitung des Niedriglohnsektors und Phasen von Arbeitslosigkeit voraus, dass mehr Menschen Grundsicherung beantragen müssen. Sieben Prozent der künftigen Rentner aus den geburtenstarken Jahrgängen um 1964 könnten dann auf diese staatliche Unterstützung angewiesen sein. 2015 waren es 5,4 Prozent. Die Grundsicherung stockt die Renten regional unterschiedlich auf, liegt aber fast immer unter 958 Euro.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2017, Seite 5, Inland

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