Zum Inhalt der Seite

Neu erschienen

EU

RotFuchs

Die monatlich erscheinende »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« dokumentiert den Antrag Wolfgang Gehrckes (Die Linke) im Bundestag »Für eine neue Ostpolitik Deutschlands«. Pfarrer Peter Franz fragt: »Luther oder Müntzer?« Der Schriftsteller Theodor Weißenborn äußert sich zum Begriff Populismus, Frank-Rainer Schurich schreibt über »Geheime Mordermittlungen in der DDR«. Dieter Rostowski stellt »Antikriegsdenkmale im sorbischen Crostwitz« vor. (jW)

RotFuchs, Juni 2017, 36 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, Tel.: 030/53027664, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net

KAZ

Die neue Ausgabe der Vierteljahreszeitung KAZ zeigt ein Konterfei des SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und titelt: »Wer das Kapital nicht angreift, hat schon verloren!« Schwerpunkt ist die Bundestagswahl 2017. Ein besonderer Blick gilt hier der AfD und dem »Populismus« als Kampfbegriff der Bourgeoisie. Die Frage »Was tun, wen wählen?« wird kontrovers diskutiert. Unter dem Schlagwort »Industrie 4.0« geht es um die Ziele des Kapitals in dieser angeblichen technischen Revolution und deren Auswirkungen auf die Arbeiterklasse. Die angestrebte EU-Armee wird als weiterer Schritt zur militärischen Vormachtstellung des deutschen Imperialismus gekennzeichnet. (jW)

Anzeige

KAZ, Juni 2017, 48 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppekaz@kaz-online.de

W&F

Seit 2015 beherrscht die Debatte über Zuwanderung die deutsche und die Politik der Europäischen Union (EU). Weltweit fliehen Millionen von Menschen, besonders aus den Krisenregionen Afrikas und des Nahen Ostens. Die Zeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F) untersucht (so­zial-)psychologische Aspekte von Flucht und die Flüchtlingspolitik der EU, kritisiert fehlende Bürgerrechte für Migranten sowie das Grenzregime der EU. Außerhalb des Schwerpunkts geht es um Zivilklauseln in Japan, die aufgeweicht werden sollen, darum vor welchen Herausforderungen das Chemiewaffenübereinkommen steht, wie die Erinnerungen an den Atombombenabwurf auf Hiroshima verarbeitet wurden und weshalb die pazifistischen Schriften von Erasmus von Rotterdam auch nach 550 Jahren noch aktuell sind. Die kommentierte Presseschau gibt einen Überblick über die Reaktionen auf das türkische Referendum. (jW)

Wissenschaft & Frieden, Heft 2/2017, 9 Euro, Bezug: W&F, Beringstr. 14, 53115 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de

Themen:
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2017, Seite 15, Politisches Buch

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!