-
13.05.2017
- → Ausland
Rechte attackieren Botschaft Venezuelas
Madrid. Rechte Demonstranten haben am Donnerstag abend eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der neofaschistischen Proteste in Venezuela in der Botschaft des Landes in Madrid attackiert und verhindert, dass Menschen in das Gebäude gelangten. Der Botschafter Venezuelas, Mario Isea, erklärte gegenüber dem südamerikanischen Sender Telesur, trotz seiner Warnung, dass Gewalttäter sich vor der Auslandsvertretung versammelten, habe die spanische Regierung dies ignoriert. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!