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Mindestens 15 Flüchtlinge sterben in Ägäis

Athen. Mindestens 15 Bootsflüchtlinge sind vor der griechischen Insel Lesbos ums Leben gekommen. Es handele sich um zwei Kinder, vier Frauen und neun Männer, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der griechischen Küstenwache. An der Bergung der Leichen waren am Montag griechische und türkische Rettungsmannschaften beteiligt. Zwei Frauen überlebten das Unglück. Die Suchaktion dauerte am Nachmittag noch an. Im Boot sollen bis zu 25 Menschen gewesen sein, die Zahl der Opfer könnte demnach weiter steigen. Die Leichen seien wenige Seemeilen vor dem kleinen Hafen von Molyvos im Norden der Insel Lesbos entdeckt worden. Das Flüchtlingsboot, das aus der Türkei gekommen war, kenterte offenbar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2017, Seite 1, Ausland

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