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Japan: Besuche in ­Yasukuni-Schrein

Tokio. Eine Gruppe von 95 Abgeordneten hat am Freitag den Yasukuni-Schrein in Japans Hauptstadt Tokio besucht. Ministerpräsident Shinzo Abe ließ der religiösen Stätte eine Opfergabe zukommen, erschien jedoch nicht persönlich. Im Schrein wird sowohl sämtlicher Kriegstoter Japans als auch mehrerer verurteilter Kriegsverbrecher gedacht. Wiederholt haben die Besuche von politischen Funktionsträgern scharfe Proteste seitens China und der beiden koreanischen Staaten ausgelöst. Jene Länder hatten bis 1945 unter Japans Kriegs- und Besatzungspolitik gelitten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2017, Seite 6, Ausland

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