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02.12.2013
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Rote Hilfe
Die Zeitung der Roten Hilfe e. V. beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der eigenen Organisation. Es äußern sich u. a. das Redaktionskollektiv, zwei für Rechnungsprüfung Verantwortliche, ein Mitglied der Aktivengruppe München. In Zusammenarbeit mit Nick Brauns entstand ein Beitrag über organisierte Solidaritätsarbeit in den Jahren 1923/24 und nach 1933. Abgedruckt werden zwei frühe Texte von Willi Münzenberg. Markus Mohr erinnert an Wolfgang Neuss, Matthias Monroy schreibt zu digitalen Überwachungsmaßnahmen von Polizei und Geheimdiensten. Außerdem: eine Analyse des Juni-Aufstandes in der Türkei und ein Interview dazu.Rote Hilfe, 4/2013, 52 Seiten, 4 Euro; Bezug: Rote Hilfe e. V., Postfach 3255, 37022 Göttingen, Tel.: 0551/7708008, E-Mail: bundesvorstand@rote-hilfe.de
Cuba Libre
Die Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e. V. befaßt sich mit Medienlügen zum Auftreten von Cholera auf der Insel, Heinz Langer analysiert die praktischen Maßnahmen zur Wirtschaftsreform. Hilmar Franz berichtet über die Chile-Konferenz in der jW-Ladengalerie am 7. September, Renate Fausten schreibt über bolivianische Reaktionen auf das Festhalten von Präsident Morales in Wien. Weitere Themen u. a.: Forum von Sao Paulo (Günter Pohl), Aktionstag für die Cuban Five (Tobias Kriele).Anzeige
Cuba Libre, 4/2013, 36 Seiten, 3,50 Euro; Bezug: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e. V., Maybachstr. 159, 50670 Köln; Tel.: 0221/2405120, E-Mail: info@fgbrdkuba.de
Kurdistan Report
Die Zweimonatszeitschrift befaßt sich mit den Freiheitsbestrebungen in Nordkurdistan (Türkei), im Westen (Syrien) und im Osten (Iran). Die Türkei will die faktische Autonomie der Kurden in Syrien zerstören und unterstützt Terrorgruppen. Michael Knapp berichtet nach einem Besuch: Die Revolution in dem Rojava genannten Gebiet unterscheide sich vom »hyperkapitalistisch-neufeudal organisierten« Südkurdistan (Irak) und könne »Modell für ganz Syrien mit seinem Bevölkerungsmosaik unterschiedlicher ethnischer und religiöser Gruppierungen« sein. Weitere Themen: Der ins Stocken geratene Friedensprozeß zwischen PKK und türkischem Staat, die Entwicklung im Iran, ein Interview mit einem Internationalisten aus Deutschland, der sich dem kurdischen Befreiungskampf angeschlossen hat, ein weiteres mit einem Vorstandsmitglied der kurdisch-iranischen Partei sowie mit einer Kommandantin der kurdisch-türkischen Frauenarmee. (fo)Kurdistan Report, Nr. 170, 3 Euro, 64 Seiten; Bezug: Kurdistan Report, c/o, ISKU, Spaldingstr. 130–136, 20097 Hamburg, Tel.: 040/42102845, E-Mail: isku@nadir.org
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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