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Stabile Grundlage
Ökonomische Situation
Die Reaktion ist überwältigend: Es gab nicht nur einen Zuwachs an Abonnements, die unsere Erwartungen und hohen Ziele übertrafen, unsere Leserinnen und Leser wurden auch sonst sehr aktiv: Die einen stiegen auf eine höhere Preisklasse um, die anderen verschenkten Aktionsabos; wiederum andere warben im Bekanntenkreis für die Zeitung oder in ihren Vereinen, Parteien, Initiativen, Organisationen. Viele Internetnutzer und Printleser, die die Zeitung bisher am Kiosk gekauft hatten oder irgendwo mitgelesen haben, stiegen auf ein Abo um. Die Genossenschaft (der mehrheitlich der Verlag 8. Mai und damit die junge Welt gehört) beteiligte sich mit einem eigenen Aufruf an die Genossinnen und Genossen. Auch das führte zu neuen Abonnements und zusätzlichen Genossenschaftsanteilen. Schon im obengenannten Aufruf wurde angekündigt, daß auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz eine erste Bilanz gezogen wird (gegen 17.45 Uhr). Die Aktion geht allerdings noch bis zum nächsten Samstag weiter. Deshalb bitten wir alle, die noch einen konkreten Beitrag leisten wollen, dies in der kommenden Woche zu tun.
Der riesige Erfolg der Aktion war nur möglich, weil sich sehr viele unserer Leserinnen und Leser aktiv daran beteiligt haben. Schon jetzt steht fest: Die junge Welt wird in diesem Jahr auf stabiler Grundlage arbeiten können. Es kommt allerdings darauf an, daß Verlag, Redaktion und Genossenschaft die neuen Möglichkeiten nutzen und die Leserinnen und Leser in ihren Bemühungen nicht nachlassen, die junge Welt bekannter zu machen.
Verlag, Redaktion, Genossenschaft
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
