Zum Inhalt der Seite

Bombendrohung gegen Gericht

Landshut. Nach anonymen Bombendrohungen sind am Montag das Gerichtsgebäude und das Landratsamt im bayerischen Landshut geräumt worden. Alle Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dapd. Die Evakuierungen seien geordnet abgelaufen, Panik sei nicht aufgekommen. »Wir nehmen die Sache sehr ernst«, betonte der Polizeisprecher. Zunächst war um 11.15 Uhr telefonisch eine Bombendrohung gegen das Justizgebäude eingegangen, in dem das Amts- sowie das Landgericht Landshut untergebracht sind. Fünf Minuten später erreichte das Landratsamt der Stadt eine Bombendrohung. Die Polizei geht aufgrund der zeitlichen Nähe beider Drohungen davon aus, daß es sich um denselben Anrufer handelte. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!