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Pressefreiheit verteidigen - Leserstimmen

Kirill Jermak (Mitglied der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Lichtenberg):
»Dieselben Leute, die sich nicht entblöden, jeder noch so blöden Frage von Bild, Welt und Co. nachzugehen, fordern einen Boykott einer linken Tageszeitung. Deren innerparteiliche Methoden zeugen von einem Demokratieverständnis, welches zu einer basisorientierten Partei wie Die Linke im Widerspruch steht.«

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Für unsere Kampagne »Pressefreiheit verteidigen: 1000 Abos jetzt« suchen wir Leserinnen und Leser, die in zwei bis drei Sätzen ihre Zustimmung oder Ablehnung zur Arbeit der jungen Welt skizzieren und uns erlauben, diese mit Foto, Namen und Ortsangabe zu veröffentlichen. Denkbar wäre auch eine Aussage, wie Sie diese Kampagne konkret unterstützen.
Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge mit Bild aktionsbuero@jungewelt.de">per Mail oder Brief an unser Aktionsbüro (Torstraße 6, 10119 Berlin).

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2011, Seite 7, Aktion

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Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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