»Tatörtlichkeit Internet«
Von Dietmar Koschmieder
Daß wir uns gegen Versuche, uns mit juristischen Mitteln fertigzumachen, wehren können, verdanken wir unseren Leserinnen und Lesern. Dank der Abogebühren und Spenden können wir nicht nur täglich eine spannende Zeitung machen, sondern werden auch in die Lage versetzt, riskante Prozesse durchzustehen. Leider gibt es immer wieder solche Versuche. Kaum hat die Berliner Staatsanwaltschaft ihre Niederlage in Sachen Knabe zu den Akten gelegt, ermittelt sie erneut, diesmal gegen den Geschäftsführer der jungen Welt . Wegen angeblicher »öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (Veröffentlichung auf jungewelt.de am 30.10.2010 in bezug auf Castortransport)«, wie der Berliner Polizeipräsident mitteilen läßt. »Tatort Berlin, Bereich Berlin und bundesweit« heißt es in der Vorladung, und »Tatörtlichkeit Internet«. Gemeint ist wohl unsere ausführliche Berichterstattung zu diesem Thema. Ein weiteres Mal soll versucht werden, unangepaßte Berichterstattung zu kriminalisieren. Die Liste der Prozesse, mit denen wir Meinungs- und Pressefreiheit im Lande erfolgreich verteidigt haben, ist mittlerweile erstaunlich lang, es werden wohl noch einige dazukommen. Mit ausreichend Abonnements und gefülltem Prozeßkostenfonds kann man solchen »Ermittlungsverfahren« gelassener entgegentreten. Ökonomisch riskant bleiben sie trotzdem, Zeit und Kraft kosten sie auf jeden Fall
Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug
Mit dem Winteraktionsabo bieten wir denen ein Einstiegsangebot, die genug haben von der Kriegspropaganda der Mainstreammedien und auf der Suche nach anderen Analysen und Hintergründen sind. Es eignet sich, um sich mit unserer marxistisch-orientierten Blattlinie vertraut zu machen und sich von der Qualität unserer journalistischen Arbeit zu überzeugen. Und mit einem Preis von 25 Euro ist es das ideale Präsent, um liebe Menschen im Umfeld mit 30 Tagen Friedenspropaganda zu beschenken.
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