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Telekom: 6000 bei Warnstreiks

Königswinter. Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für 50000 Beschäftigte der Deutschen Telekom ist am Dienstag von bundesweiten Warnstreiks begleitet worden, an denen sich insgesamt rund 6000 Menschen beteiligten. Dies teilte die Gewerkschaft ver.di am Dienstag in Berlin mit. Die Gespräche hatten am Dienstag in Königswinter bei Bonn begonnen. Am Donnerstag soll die Große Tarifkommission von ver.di über das Ergebnis befinden.

Das Angebot der Telekom umfaßt 2,17 Prozent mehr Geld, eine Aufstockung garantierter Übernahmen auf 5000 Nachwuchskräfte sowie Ruhestandsperspektiven für zusätzlich 2300 ältere Mitarbeiter. ver.di.-Verhandlungsführer Lothar Schröder hatte dies in der letzten Runde als »Frechheit« abgelehnt. Es entspreche lediglich einem Plus von 1,08 Prozent pro Jahr und bedeute einen Reallohnverlust.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2011, Seite 1, Inland

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