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Endlagerkritiker verweigern Dialog

Lüchow. Kommunalpolitiker und Umweltgruppen aus dem niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg verweigern sich dem »Dialogangebot« von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) über das Endlagerprojekt Gorleben. Röttgen biete nur begleitende Gespräche an, während im Gorlebener Salzstock Baumaschinen bereits Fakten schafften, kritisierten Landrat Jürgen Schulz (parteilos) und Politiker von SPD, Grünen, FDP und Linkspartei am Donnerstag in einer Anzeige der Elbe-Jeetzel-Zeitung. Das Angebot sei nichts »als eine Alibiveranstaltung, die den Weg zur Durchsetzung eines Atommüllendlagers in Gorleben nur garnieren soll«, heißt es in der als Offener Brief formulierten Anzeige weiter. Zu den Unterzeichnern gehören auch Umweltgruppen, der örtliche DGB, die Rechtshilfe Gorleben und das Aktionsbündnis »ausgestrahlt«. Röttgen will am kommenden Montag in einer öffentlichen Kreistagssitzung in Hitzacker sein Konzept für einen Gorleben-Dialog präsentieren. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2011, Seite 5, Inland

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