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Stahlindustrie: 30000 Jobs gefährdet

Duisburg. Die Stahlarbeiter von Thyssen­Krupp sorgen sich angesichts der wieder deutlich steigenden Rohstoffpreise um die Arbeitsplätze der Branche in Europa. Die von den Erzlieferanten angekündigte Verdoppelung der Eisenerzpreise könnte allein in Deutschland ein Drittel der 90000 Jobs in der Stahlindustrie kosten, warnte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von ThyssenKrupp Steel, Wilhelm Segerath, am Donnerstag in Duisburg. In der gesamten stahlverarbeitenden Industrie, zu der auch die Autoindustrie gehört, sieht Segerath in Europa mehrere hunderttausend Stellen gefährdet. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2010, Seite 2, Inland

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