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Karstadt-Mitarbeiter sollen Opfer bringen

Essen. Beim insolventen Handelskonzern Karstadt haben am Dienstag in Essen die Gespräche über einen Beitrag der Mitarbeiter zur Sanierung des Unternehmens begonnen. Zunächst wurden Vorgespräche zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat geführt, bevor man am Mittwoch mit der Unternehmensleitung zusammenkomme, sagte eine Gewerkschaftssprecherin. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg verlangt von den rund 30000 Karstadt-Mitarbeitern Einsparungen von jährlich 50 Millionen Euro über drei Jahre. Die Gespräche sollen bis einschließlich Donnerstag dauern. Einschnitte bei den Monatsgehältern werde man nicht akzeptieren, hatte die stellvertretende Vorsitzende Margret Mönig-Raane jüngst betont. »Der Tarifvertrag darf kein Blankoscheck werden«, so Mönig-Raane. Der »Sanierungsbeitrag« gilt als Bedingung für die erfolgreiche Suche nach einem Investor. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2009, Seite 1, Inland

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