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Bayern-SPD setzt auf Typ Schwiegersohn

Weiden. Die bayerische SPD hat am Samstag im oberpfälzischen Weiden den 36jährigen Florian Pronold zu ihrem neuen Landesvorsitzenden gewählt. Fast 90 Prozent der Parteitagsdelegierten stimmten für den Rechtsanwalt aus Niederbayern. Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly hatte den Wahlvorschlag zuvor damit begründete, daß Pronold ein »Schwiegersohn-Image« habe. Ob der Neue den Absturz verhindern kann, ist fraglich. Bei der Bundestagswahl 2005 kam Bayerns SPD auf 25,5 Prozent der Stimmen, bei den Kommunalwahlen Anfang 2008 waren es nur noch 22,6 Prozent. Bei den Landtagswahlen im gleichen Jahr mußten sich die Sozialdemokraten mit 18,6 Prozent der Stimmen begnügen. Das bisher schlechteste Ergebnis erreichte die Landespartei bei der Europawahl Anfang Juni mit nur noch 12,9 Prozent.(jH/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2009, Seite 5, Inland

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