-
19.07.2008
- → Ausland
Uribe lehnt Ortega als Vermittler ab
Bogotá. Die kolumbianische Regierung hat den Bemühungen des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega um Verhandlungen mit der FARC-Guerilla eine Absage erteilt. Kolumbien werde Ortega nicht die Erlaubnis erteilen, mit Vertretern einer »terroristischen Organisation« zu sprechen, hieß es in einer am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung der rechten Regierung von Präsident Álvaro Uribe. Bei dem Vorhaben handele es sich um eine Verletzung des Prinzips der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten. Ortega hatte sich am Mittwoch zu Unterredungen mit den Rebellen bereit erklärt und diese »Brüder« genannt. Der Konflikt in Kolumbien müsse auf friedlichem Wege und nicht mit Waffengewalt beigelegt werden. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
