Zum Inhalt der Seite

Ban Ki Moon fordert nukleare Abrüstung

New York/Washington. Am 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine verstärkte nukleare Abrüstung gefordert. Weltweit lagerten immer noch Zehntausende Atomwaffen, beklagte Ban in einer am Dienstag (Ortszeit) in New York veröffentlichten Erklärung. Deshalb sei eine »radikalere, unumkehrbare und nachprüfbare« Reduzierung der atomaren Arsenale geboten. Ban lobte den Atomwaffensperrvertrag als »effektivstes multilaterales Instrument«, um die Verbreitung von nuklearen Waffen zu begrenzen. US-Präsident George W. Bush rief dazu auf, gegen die Staaten vorzugehen, die den Atomwaffensperrvertrag verletzen. Der US-Präsident verschwieg, daß sein Land seit Jahren neue Atomwaffen entwickelt und dadurch maßgeblich zur Schwächung des Kontrollregimes beiträgt. Auch sind die USA das einzige Land, daß je Atombomben eingesetzt hat. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2008, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!