Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. März 2019, Nr. 70
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
jW stärken!

Berichte

  • Die junge Welt ist mehr als eine Tageszeitung. Sie bildet das Zentrum eines politischen Gesamtkunstwerkes. So stellen wir am 24. März an unserem Stand auf der Leipziger Buchmesse eine im Verlag 8. Mai erschienene kritische Neuausgabe von Lenins »Staat und Revolution« vor. Am selben Ort erhältlich: Die soeben erschienene Broschüre mit den wichtigsten Beiträgen der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. Mit regelmäßig rund 3.000 Besuchern ist sie das größte Treffen linker Kräfte im deutschsprachigen Raum. Alljährlich kann man dort die junge Welt auf besondere Weise erleben. In etwas kleinerem Format bietet unsere Ladengalerie in der Berliner Torstraße mehrmals im Monat ähnliches. Eine gute Tradition haben Veranstaltungen mit einem unserer wichtigsten Partner und Freunde, dem Schauspieler Rolf Becker. Als er 2013 das »Kommunistische Manifest« rezitierte, mussten wir wegen der großen Nachfrage in den Berliner »Heimathafen« ausweichen. Mehr als 200 Gäste hörten begeistert zu. Am 26. März wollen wir daran anknüpfen, Rolf Becker wird in der jW-Ladengalerie die wohl berühmteste Rede Fidel Castros vortragen. Mit den Worten »Die Geschichte wird mich freisprechen!« beendete der spätere Comandante en Jefe am 16. Oktober 1953 sein Verteidigungsplädoyer vor dem Militärgericht in Santiago de Cuba. Die Richter konnten ihn verurteilen, doch nicht verhindern, dass das politische Programm, das Fidel in seiner Rede entwickelte, seit nunmehr 60 Jahren auf der sozialistischen Insel umgesetzt wird. jW-Kuba-Korrespondent Volker Hermsdorf führt in den Abend ein. Noch sind Kartenreservierungen telefonisch unter 030/53 63 55 56 oder per E-Mail unter mm@jungewelt.de möglich.
    Kollektiv der Ladengalerie

  • Gemeinsam gegen die Kriege der NATO!

    Das dreiwöchige jW-Probeabo hilft bei der Vernetzung
    jW in Aktion: Zeitungsverteilung am 1. Mai in Berlin
    jW in Aktion: Zeitungsverteilung am 1. Mai in Berlin

    Erstmals präsentiert der Verlag 8. Mai auf der Leipziger Buchmesse seine beiden wichtigsten Produkte an zwei separaten, zugleich aber eng aufeinander abgestimmten Ständen. Das demonstriert: Die Tageszeitung junge Welt, zu deren Weiterführung der Verlag 1995 gegründet wurde, wird nunmehr auf Dauer und mit höherem Qualitätsanspruch von der traditionsreichen Zeitschrift Melodie & Rhythmus publizistisch begleitet. Innerhalb von neun Jahren entwickelten wir dazu das frühere Popjournal schrittweise zu einem Magazin für Gegenkultur weiter. Das Wochenendspezial »Deutschlands Kriege«, das dieser jW-Ausgabe beiliegt, und das gerade erschienene M & R-Heft 2/2019 mit dem Schwerpunkt »Kriegspropaganda« zeigen, was möglich ist, wenn Tageszeitung und Quartalszeitschrift einander ergänzen.
    Gemeinsam kämpft es sich besser gegen Ausbeutung, Faschismus und Krieg, gegen Dummheit, Lüge und Hass. Für eine Welt, in der es gerecht, aufgeklärt, solidarisch und friedlich zugeht. Gerade der Kampf für den Frieden ist das Anliegen, dem sich sowohl junge Welt als auch M & R seit ihrer Gründung verschrieben haben. Zwanzig Jahre nach dem Tag, an dem erstmals seit 1945 deutsche Soldaten wieder in einen Aggressionskrieg geschickt wurden, erscheint diese Schwerpunktsetzung notwendiger denn je. Die von der NATO nach dem Untergang der Sowjetunion konzipierte und in den letzten Jahren vorangetriebene Weltkriegs(un)ordnung reicht von heißen Kriegen wie in Afghanistan und Syrien bis zu (noch) kalter Eskalation wie gegenwärtig in Venezuela. Die Hauptstoßrichtung gilt Russland und China. Diesem menschheitsgefährdenden Treiben ein Ende zu setzen, braucht die Friedensbewegung neuen Schwung. Dieser ist undenkbar ohne eine Berichterstattung, die Kriegstreiber demaskiert und deren Lügen entlarvt. Gleiches gilt, wenn es darum geht, der dramatischen Rechtsentwicklung in der Gesellschaft und dem um sich greifenden Abbau demokratischer und sozialer Rechte Handfestes entgegenzusetzen.

    Die junge Welt analysiert das innen- und außenpolitische Geschehen täglich von einem Klassenstandpunkt aus. Sie fragt nach, in wessen Interessen Politik gemacht wird. Das kann sie sich leisten, weil sie ihre verlegerische und journalistische Arbeit unabhängig von Banken, Parteien, Kirchen und Unternehmen macht. Sie ist allerdings darauf angewiesen, dass jene, die diese Zeitung nutzen, sie auch abonnieren. Denn nur so kann professioneller Journalismus auch bezahlt werden. Nun ist es aber so, dass man eine Zeitung erst einmal kennenlernen muss, bevor man bereit ist, ein Abonnement abzuschließen. Deshalb starten wir heute unsere Probeabo-Aktionswochen, in denen wir bis Ende April Tausende neue Leserinnen und Leser erreichen und für unser Netzwerk gegen Dummheit, Lüge und Hass gewinnen wollen. Denn so richtig überzeugend ist die junge Welt vor allem dann, wenn sie mal drei Wochen am Stück gelesen werden kann. Das bietet völlig unverbindlich das kostenlose jW-Probeabo. Im europäischen Ausland gilt es zwei Wochen. Es muss nicht abbestellt werden, weil es automatisch endet. In Leipzig können Sie es direkt an unserem Messestand bestellen, ansonsten auch online über jungewelt.de/probeabo oder telefonisch (030/53 63 55 84). Oder noch einfacher: Sie füllen den nebenstehenden Coupon aus und senden ihn uns zu.

    Verlag und Redaktion

  • Überzeugung leisten

    Onlineaboaktion der jW endet am Sonntag
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    Seit Dezember letzten Jahres gehen die Uhren in der jungen Welt anders. Plötzlich standen für 2019 über 90.000 Euro mehr auf der Kostenseite, weil der Vorstand der Post AG das jenseits aller Abmachungen so beschlossen hatte. Es blieb nur eins: uns an diejenigen zu wenden, die allein helfen können – an unsere Leserinnen und Leser. Die junge Welt bietet Nachrichten, damit man Geschehnisse einschätzen und nach eigener Einsicht politisch agieren kann. Wir alle wollen eine andere Welt.

    Diese Symbiose kann nur bestehen, wenn wir uns an die einzig gültige Regel des real existierenden Kapitalismus halten: Geld oder Leben. Darum triezen wir Sie seit Wochen: Erkennen Sie die Dramatik, haben aber noch kein Abo, dann machen Sie es bitte jetzt! Das Geld, das wir damit einnehmen, finanziert langfristig das Erscheinen der jungen Welt.

    Seit dem 2. März bewerben wir das Onlineabo. Wir haben unsere Website gründlich überarbeitet. Sie ist nun deutlich aufgeräumter. Vieles funktioniert auf Tablets und Smartphones besser als vorher. Das hat zahlreichen Lesern gefallen und sie dazu animiert, ein Onlineabo zu bestellen. Dennoch müssen wir weitere Überzeugungsarbeit leisten. Das gilt im besonderen für jene immer noch unzähligen Leserinnen und Leser, die jW-Informationen abofrei nutzen.

    Mit Abo bietet die junge Welt online mehr als ohne: Sie können alle Artikel einer Tagesausgabe studieren, viele direkt kommentieren oder die komplette Nummer als PDF herunterladen. Sie können unser Archiv nutzen. Sie bekommen Zugriff auf alle Artikel in den thematischen Dossiers.

    Überzeugen wollen wir auch die Besucher der Buchmesse in Leipzig. Vom 21. bis zum 23. März werden wir an unserem Stand K 300 in der Halle 5 auf einem großen Monitor den neuen Webauftritt präsentieren. Jeder kann scrollen und anklicken, was er will. Wir hoffen, dadurch neue Interessenten für unser linkes Zeitungsprojekt zu gewinnen.

    Überzeugungsarbeit leisten wir darüber hinaus, indem wir im Netz peu à peu noch mehr bieten, denn der Relaunch geht weiter. Ab dem kommenden Montag verlängern wir unsere Arbeitszeit in der Redaktion. Nach dem Druck der Zeitung setzen wir Meldungen ins Netz, die Sie woanders nicht lesen werden. So gesehen, sollte es kein Halten mehr geben: Schließen Sie ein Onlineabo ab unter jungewelt.de/abo.

    Entwicklergruppe

  • Drei Wochen Friedenspropaganda

    Auch auf der Leipziger Buchmesse bieten wir Probeabos an
    jW-Geschäftsführer Dietmar Koschmieder protestiert auf der Leip
    jW-Geschäftsführer Dietmar Koschmieder protestiert auf der Leipziger Buchmesse 2004 gegen einen Stand der Bundeswehr

    Vielleicht erinnern Sie sich: Die Verwendung des Liedes »Kleine weiße Friedenstaube« trug junge Welt ein partielles Radiowerbeverbot wegen »Friedenspropaganda« ein. Diese bleibt Kern unserer Tätigkeit. Dazu gehört die 14teilige Chronik des NATO-Überfalls auf Jugoslawien, die am 15. März startete und die Sie in dieser Zeitung bis zum 4. April weiterlesen können. Christoph N. aus Bautzen, bisher jW-Online- und gelegentlicher -Kioskleser, gehört zu jener überraschend großen Leserschar, die sich gerade wegen dieser jW-Serie für ein dreiwöchiges Probeabo entschieden hat. Über ein solches Angebot lassen sich nicht nur die Vorzüge der jungen Welt, sondern auch die der gedruckten Zeitung entdecken. Man kann sie entspannt am Frühstückstisch lesen, Ausgaben mit Serienbeiträgen sammeln und dann am Wochenende am Stück konsumieren. Lästiges Scrollen entfällt, der Inhalt der jeweiligen Ausgabe lässt sich rascher überblicken. Das Probebabo bietet damit die Möglichkeit, das journalistische Profil dieser Zeitung noch besser kennenzulernen. Es endet nach drei Wochen (in Österreich und der Schweiz nach zwei Wochen) ohne weiteres Zutun.

    Um Probeabos werben wir demnächst auch auf der Leipziger Buchmesse am jW-Stand. Dort und am benachbarten Stand des ebenfalls im Verlag 8. Mai erscheinenden Magazins für Gegenkultur Melodie und Rhythmus findet aktive Friedenspropaganda statt: Präsentiert wird das frisch aus dem Druck eingetroffenen M&R-Heft 2/2019 mit dem Schwerpunkt »Kriegspropaganda«. Und am Messewochenende erhalten Sie am jW-Stand eine junge Welt mit der Wochenendbeilage »Deutschlands Kriege« gratis. Ein auf der Buchmesse oder mit dem nebenstehenden Coupon bestelltes Probebao sichert Ihnen eines mit Gewissheit: drei Wochen Friedenspropaganda!

    Aktionsbüro

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    Nun haben die gut 3.000 Besucherinnen und Besucher der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz den Referentinnen und Referenten aufmerksam zugehört, sie haben die kämpferische Atmosphäre aufgesogen, vielleicht auch auf der RLK-Internetseite die einzelnen Auftritte noch einmal angeschaut. Dennoch fehlt etwas: Die Vorträge waren rundweg von einer Intensität, dass man sie gerne nachlesen möchte. Dazu ist nun die entsprechende Broschüre da. Sie enthält alle Reden, die Podiumsdiskussion, alle vorab in der jW zur Vorbereitung der RLK erschienenen Artikel und am Ende auch ein zusätzliches Kapitel zur Ermordung von Rosa und Karl vor 100 Jahren. Die 76 Seiten starke Broschüre ist für 4,90 Euro im jW-Shop oder an ausgewählten Kiosken erhältlich.

    www.jungewelt-shop.de/rlk_broschuere2019

  • Völkerrecht in Trümmern

    jW erinnert ab nächster Woche mit einem Kriegstagebuch an den Überfall auf Jugoslawien vor 20 Jahren
    Rüdiger Göbel, damals Redakteur im Ressort Außenpolitik der jung
    Rüdiger Göbel, damals Redakteur im Ressort Außenpolitik der jungen Welt, bei einer Fahrzeugkontrolle durch KFOR-Soldaten im Kosovo im September 1999

    Am 24. März 1999 gegen 20 Uhr begann die NATO mit der Bombardierung serbischer Städte aus der Luft sowie mit Marschflugkörpern, die von U-Booten aus abgefeuert wurden. Die Bundesluftwaffe beteiligte sich von Anfang an. Ein Mandat des UN-Sicherheitsrates gab es nicht, Jahre später räumte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ein, dass der Krieg völkerrechtswidrig gewesen war – der erste deutsche Angriffskrieg seit 1945.

    Noch am 24. März erhielt jW ein Gedicht des Liedermachers und Schriftstellers Franz Josef Degenhardt (1931–2011), das einen Tag später auf der Titelseite erschien. Es begann mit den Worten: »Deinem Urgroßvater haben sie erzählt: Gegen den Erbfeind. Für das Vaterland. Und er hat das tatsächlich geglaubt. (…) Deinem Großvater sagten sie: Gegen die slawischen Horden. Für die abendländische Kultur. Er hat das wirklich geglaubt. (…) Deinem Vater erzählen sie jetzt: Gegen die Völkermörder. Für die Menschenrechte. Für den Frieden. Unglaublich – er glaubt’s.«

    Der NATO-Luftkrieg gegen Serbien und Montenegro bedeutete eine Zäsur – die »westliche Wertegemeinschaft« verübte erstmals seit dem Ende der Sowjetunion Staatsterror und legte nicht nur Städte und Dörfer in Trümmer, sondern auch das Völkerrecht. Für jW und ihre Leserschaft markierte dieser Tag ebenfalls einen tiefen Einschnitt: Mehr noch als zuvor verstehen wir uns seitdem als tägliche Zeitung gegen imperialistischen Krieg. Er wurde in den folgenden zwei Jahrzehnten Alltag. Viele Leserinnen und Leser wissen seit 1999: In jW erhalten sie Gegeninformationen, die woanders nicht zu lesen sind. Nicht wenige aber waren damals irritiert und fragten uns empört: Steht jW jetzt auf Seiten des »Schlächters von Belgrad«, wie die übrige deutsche Presse den gewählten serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic nannte? Auch unter Linken zeigte der mediale Druck Wirkung. jW-Kommentator Werner Pirker (1947–2014) schrieb in der Ausgabe vom 24. März 1999, also vor Beginn der Bombardierungen: »Die ›Serbien muß sterbien‹-Propaganda von 1914 war gegenüber dem totalen Medienkrieg 1999 von geradezu Wienerischer Gelassenheit. (…) Der globale Machtanspruch des Westens bedarf der behaupteten Existenz von Schurkenstaaten. An der Spitze dieser Länder haben Schurken mit absoluten diktatorischen Vollmachten zu stehen.«

    Mit jedem Krieg des Westens seit 1999 stellten sich diese Sätze als wahr heraus: Der Krieg begann lange vor dem ersten Schuss in den Staats- und Konzernmedien. Viele, die unsere Haltung zunächst kritisierten, erkannten im nachhinein deren Berechtigung. Unsere Überzeugung ist: Kriegszeiten wie diese, in denen sich in Venezuela das Szenario von 1998 und 1999 wiederholt, in denen die Taz zum Frauentag die Bundeswehr für Freiheit, Sicherheit und Gleichberechtigung werben lässt, brauchen die junge Welt.

    Wir werden an die »humanitäre Intervention« der NATO von 1999 mit Analysen, Kommentaren, einer Beilage und ab dem 15. März mit einem Kriegstagebuch von Rüdiger Göbel erinnern. Wer ein kostenloses Probeabo abschließt, wird alles lesen können. Krieger brauchen Kontra.

    Arnold Schölzel
  • Volles Programm

    Mit dem Onlineabo steht einem die junge Welt offen: Kommentarfunktion, Archiv und alle Artikel einer Tagesausgabe
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    Warum nicht auch mal zu einem junge Welt-Artikel seinen Kommentar abgeben? Auf der jW-Website geht das; diese Möglichkeit wird von vielen Onlineabonnenten wahrgenommen. Warum nicht nachlesen, was vor Jahren in der jungen Welt zum Jugoslawien-Krieg stand? Geht auch, aber nur, wenn man mit einem Onlineabonnement Zugang zum Archiv, dem Wissensschatz der jungen Welt hat. Und warum nicht endlich im Internet alle Artikel einer Tagesausgabe lesen? Viele jW-Leserinnen und -Leser können das noch nicht, denn ihnen fehlt das entsprechende Abo dazu. Genau an diese Gruppe wenden wir uns mit der aktuellen Onlineaboaktion. Wir können nur sagen: Machen Sie es! Gehen Sie einfach auf die Aboseite ­und füllen Sie das Formular aus. In Nullkommanix bekommen Sie ein Passwort zugesandt und schon sind Sie startklar. Das Normalabo kostet mit 18,60 Euro nicht die Welt, die junge Welt gibt es dafür mit vollem Programm. Wir bieten übrigens neben dem normalen Abo ohne Prüfung ein Sozialabo an – und für alle, die es sich leisten können, ein Solidaritätsabo.

    Auch der Abonnent der Printausgabe kommt hin und wieder in die dumme Situation, dass er außer Haus ist, wo sein junge Welt-Exemplar wohlbehütet liegt, sie bzw. er aber die aktuelle Ausgabe gerade in diesem Moment dringend braucht. Eben für solche Fälle bieten wir unseren Printabonnenten die Onlineergänzung an. Für einen kleinen Zusatzobolus kann das volle jW-Programm abgerufen werden. Und es gilt hier ebenso: Auf die Aboseite ­gehen und das Formular ausfüllen!

    Entwicklergruppe

  • Vorwärts immer!

    Die junge Welt ist Internetpionier. Und sie wird es bleiben – durch Inhalte statt Kommerz
    Historischer Optimismus
    Aller Anfang ist schwer: Junge Pioniere erkunden beim VIII. (und letzten) Pioniertreffen in der DDR die Welt der Computer, aufgenommen am 17.8.1988 im Solidaritätszentrum Karl-Marx-Stadt

    Das Internet und die junge Welt: Beide verbindet eine lange Geschichte. Bereits vor über 22 Jahren ging die jW »online«, seit 1996 verfügt sie über den Internetauftritt jungewelt.de. Das World Wide Web, damals in den Augen etlicher Menschen bloße technische Spielerei (»das Internet ist eine Modeerscheinung, die rasch vorbeigehen wird«, das war Mitte der 90er Jahre keine seltene Meinung!), sollte rasch zum Hebel für mehr Bekanntheit und Reichweite werden. Mehr noch: Ohne den Onlineauftritt gäbe es die Tageszeitung vermutlich längst nicht mehr. Die online gewonnenen Leser und Abonnenten tragen wesentlich zum ökonomischen Überleben unseres Projektes bei.

    Das »WWW«, unter den herrschenden Kräfteverhältnissen selbstverständlich Teil des kapitalistischen Marktes, hat also auch unserer marxistischen Tageszeitung neue Verbreitungswege eröffnet – so können wir den Konzernmedien weiter Kontra geben.

    Im Gegensatz zu diesen etablierten Unternehmen, die eigentlich über ausreichend Ressourcen verfügen, um professionelle Webauftritte zu erstellen, dient uns die Onlineausgabe nicht als Werbeträger. Gerade in Zeiten, in denen der Vertrieb teurer und unzuverlässiger wird, ist die digitale Verbreitung unverzichtbar. Und sie bietet unseren Lesern handfeste Vorteile: Die Onlineausgabe ist schon am Herstellungstag, spätestens ab 20 Uhr, zu lesen. Unsere Onlineabonnenten sind somit stets als erste am Ball.

    Leserinnen und Leser, die bereits die gedruckte Zeitung beziehen, bekommen das Onlineabo für nur 5,60 Euro im Monat dazu. Alle anderen können zwischen drei Preisklassen wählen: Das Normalabo im Internet kostet 18,60 Euro, das Soliabo 23,60 Euro und das Sozialabo 11,60 Euro. Ein spezieller Nachweis wird nicht benötigt: Wer kann, zahlt etwas mehr, damit andere sich das – kostengünstigere – Sozialabo leisten können. Dieses ehrliche Angebot wird von unseren Leserinnen und Lesern genauso ehrlich genutzt – und deshalb funktioniert es wunderbar. Die soziale Frage steht eben nicht nur in unserer journalistischen Arbeit im Mittelpunkt, sie betrifft auch unsere Leser.

    Onlineabonnenten haben uneingeschränkten Zugriff auf alle aktuellen Beiträge und unser – nunmehr über 20 Jahre zurückreichendes – Archiv, und damit auch auf alle Beilagen, Serien und Dossiers. Die sind ein wahrer Schatz, denn unsere gut aufbereiteten und inhaltlich sortierten Beiträge sind ein wichtiger Speicher linken Wissens. Zu Geschichte und Gesellschaft, auf dem Gebiet der Kultur und Wissenschaft können Sie tiefer in die Materie eindringen. Heute beginnt unsere Aktion »Dein Online-Abo gegen Dummheit, Lüge und Hass«. Besuchen Sie unseren neugestalteten Internetauftritt und vergessen Sie nicht die Abobestellseite.

    Entwicklerabteilung

  • Jetzt aber!

    100.000 Exemplare der Tageszeitung junge Welt sollen am 1. Mai verteilt werden. Es fehlen noch Helferinnen und Helfer
    Zeitung verteilen
    junge-Welt-Verteilaktion bei der 1.-Mai-Demonstration des DGB in Berlin

    Ach, wie schön sind Thüringen und Sachsen-Anhalt – wenn man nicht an ihre Ministerpräsidenten, dafür an die vielen Leserinnen und Leser denkt, die sich aus zahlreichen Städten beider Bundesländer gemeldet haben. Sie unterstützen am 1. Mai die junge Welt, indem sie sie auf DGB-Kundgebungen und anderen Veranstaltungen verteilen. 100.000 Gratisexemplare der 1.-Mai-Ausgabe mit zusätzlichem Kiosk-Coupon sollen so neue Leserinnen und Leser im deutschsprachigen Raum finden.

    Der Verlag 8. Mai, in dem jW erscheint, hat nicht etwa die Spendierhosen an. Uns liegen die 90.000 Euro Mehrkosten, die die Deutsche Post AG von uns pro Jahr an Gebühren mehr verlangt, schwer im Magen. Durch dieses Gaunerstück des Monopolisten ist unsere Zeitung in ihrer Existenz bedroht. Da wir weiterhin von Parteien und Werbekunden unabhängig bleiben wollen, geht das nur durch Vergrößerung der Lesergemeinschaft. Wer politische Aufklärung sucht, weil er die hiesigen Zustände nicht ertragen und deshalb ändern will, der braucht diese Zeitung. Und weil er schlimmstenfalls nicht einmal weiß, dass es die junge Welt gibt, verteilen hunderte Leserinnen und Leser jene 100.000 Exemplare.

    Bisher haben wir aber erst gut 50.000 notiert. Wir rufen daher auf: Wo bleibt Augsburg? Wo Regensburg? Das Ruhrgebiet kann noch eine Schippe drauflegen. Rheinland-Pfalz aufgehorcht! Was ist mit Flensburg, Kiel und Lübeck? Wien fehlt ebenso.

    Schreiben Sie uns, wie viele Zeitungsexemplare Sie von der Ausgabe zum 1. Mai verteilen wollen, und an welche Adresse Ihre Bestellung geliefert werden soll (aktionsbuero@jungewelt.de), rufen Sie uns an (030/53 63 55-10), oder gehen Sie auf unseren Aktionsblog (www.jungewelt.de/aktion).

    Aktionsbüro

  • In Zeiten des Umbruchs

    Die junge Welt stemmt sich gegen Rechtsruck und Branchentrends
    Verlag und Redaktion
    Anti-SiKo-Demo München, Feb. 2019
    Der Kriegshetze entgegentreten: Demonstration gegen die Münchner »Sicherheitskonferenz« (16.2.2019)

    Politischer Rechtsruck und ökonomisch schwächelnde Zeitungsbranche prägen die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung. Eine marxistische Tageszeitung hat dem Rechnung zu tragen. Im Oktober 2018 starteten wir deshalb die jW-Kampagne »Dein Abo gegen Dummheit, Lüge und Hass«. Unsere Zeitung stemmt sich damit gegen den Vormarsch rechter Rattenfänger, die mit Lügen und Halbwahrheiten auch in den »Leitmedien« Trends setzen und Steilvorlagen für dann scheinbar unabwendbares reaktionäres Regierungshandeln liefern dürfen. Wir fragen nach: Wem nutzen Überwachungsstaat, »Hartz IV«-Schikanen, Kriegshetze und Diskriminierung von Geflüchteten? Auch deshalb muss die junge Welt im Gegensatz zu den großen Zeitungsverlagen keinen fortwährenden Leserschwund beklagen. Doch braucht sie eine weitaus größere Dynamik bei der Gewinnung neuer Leserinnen und Leser. Die Branchentrends wirken sich auch auf uns aus, weil Post, Zustellfirmen und andere Dienstleister darauf setzen, in einem schrumpfenden Markt durch rücksichtslose Preiserhöhungen ihre Profitraten sogar noch zu steigern. Für den Verlag 8. Mai, in dem die junge Welt erscheint, bedeutet dieser Kurs allein in diesem Jahr Mehrkosten von über 300.000 Euro. Auch dagegen stemmt sich unserer Zeitung gemeinsam mit ihren Lesern mittels der aktuellen Kampagne.

    Dabei sind wir auf einem guten Kurs. Es gibt viele neue Abonnentinnen und Abonnenten. Andere haben ihr Abo auf die nächsthöhere Klasse aufgestockt. Nicht wenige sind Mitglied unserer Genossenschaft geworden. Die Geldspenden haben sich gut entwickelt. So gehen wir mit Mut und Zuversicht in die nächsten Kampagnenphasen. Wohl wissend: Das erreichte Entwicklungstempo im Abobereich muss stabilisiert und weiterentwickelt werden. Jede und jeder, der die junge Welt gelegentlich am Kiosk kauft, sollte gewissenhaft prüfen, ob er sich nicht ein Abo leisten kann. Das gleiche gilt für die vielen tausend Onlineleserinnen und -leser, die bisher kostenlos unser journalistisches Angebot nutzen. Und alle Leserinnen und Leser bitten wir, Bekannte und Verwandte für das regelmäßige Lesen dieser Zeitung gewinnen. Ein Probeabo ist dafür der geeignete Einstieg.

    jungewelt.de/abo

  • Gemeinsam gegen das Schweigekartell!

    Die Verteilaktion zum 1. Mai hilft, die junge Welt bekannt zu machen
    Aktionsbüro
    Maiverteilung 2015
    Aktionen wie hier am 1. Mai 2015 sind ein gutes Mittel, um auf die junge Welt aufmerksam zu machen

    Wer diese Zeitung regelmäßig liest, weiß es: Dass gerade der Klimawandel mit Klassenkämpfen zu tun hat, findet man in der übrigen Tagespresse nirgends so klar erläutert wie auf den Themenseiten dieser jW-Ausgabe. Was »humanitäre Hilfe« der USA für Lateinamerika bedeutet, dechiffriert wohl niemand sonst so präzise. Im Zeitalter medialer Desinformation ist diese Tageszeitung für immer mehr Menschen unentbehrlich. Nur wissen noch zu wenige von ihr.

    Das hat seine Ursachen. Die Bahn AG verbietet jW-Werbung. Rundfunkhäuser unterbinden unsere »Friedenspropaganda«. Der Vertrieb dieser Zeitung wird behindert, indem man an der Kostenschraube dreht. Doch gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, können wir dieses Kartell des Totschweigens durchbrechen. Die jährliche jW-Verteilaktion rund um den 1. Mai hat dabei eine besondere Bedeutung. 100.000 zusätzliche Exemplare der Tagesausgabe vom 30. April sollen interessierten Gewerkschaftern und Passanten in die Hand gegeben werden. Bis Freitag wurden bei uns für 65 Orte insgesamt 47.600 Zeitungen bestellt. Die eine Hälfte ist also fast geschafft – unsere Erfahrungen zeigen, dass die zweite schwerer zu stemmen ist. Zudem gilt: Je mehr Vorlauf wir haben, desto sicherer gelangen die vielen Zeitungen in einer einzigen Nacht von drei Druckstandorten aus pünktlich an die Bestellorte. Ab 500 Exemplare liefern wir Ihnen die Zeitungen nach Hause, kleinere Mengen an einen nahe gelegenen Kiosk.

    Mit dieser Aktion erreichen wir eine verbreitete Auflage von mindestens 126.000 Zeitungen. So können viele Menschen die junge Welt für sich entdecken. Im Ergebnis steigt der Verkauf am Kiosk, mittel- und langfristig auch die Aboauflage.

    Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, das Schweigekartell zu durchbrechen, melden Sie sich bitte bei uns telefonisch unter 0 30/53 63 55-10 oder per E-Mail unter aktionsbuero@jungewelt.de

    jungewelt.de/erstermai

  • Neues Onlinekonzept für junge Welt

    jW-Website wird responsiv, aufgeräumter und übersichtlicher
    jW-Entwicklergruppe
    Noch wird am neuen Onlineauftritt der jungen Welt gearbeitet
    Noch wird am neuen Onlineauftritt der jungen Welt gearbeitet

    Die Tageszeitung junge Welt hat nur eine Chance, wenn sich Print- wie Onlineausgabe weiterentwickeln. Derzeit arbeiten wir an der Optimierung unseres Onlineauftritts jungewelt.de. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir ab kommendem Dienstag nachmittag unsere Leserinnen und Leser mit einer überarbeiteten Gestaltung der jW-Website erfreuen: Sie wird aufgeräumter und übersichtlicher. Wir verzichten künftig auf eine Trennung von Startseite und eigentlicher Tagesausgabe und führen beides zusammen. Die jW wird im Netz endlich responsiv – das bedeutet, dass Sie die jW-Ausgabe am normalen PC, auf dem Tablet oder dem Smartphone in einem einheitlichen und an die Größe des jeweils genutzten Bildschirms angepassten Layout erhalten. Und erstmals finden Sie in der jW-Onlineausgabe tatsächlich alle Elemente und Beiträge aus der Printausgabe wieder – selbst auf das Kreuzworträtsel müssen Onlineabonnenten künftig nicht mehr verzichten.

    Wir eröffnen mit der Neugestaltung, die Sie ab kommendem Dienstag erleben werden, eine Reihe an Weiterentwicklungen. So planen wir, von Sonntag bis Freitag die Redaktionszeiten zu erweitern: Ein Onlineteam wird dann Hintergründe, Meldungen und Analysen bei Bedarf auch nach Redaktionsschluss der Printausgabe zusammenstellen. Geplant ist keine Konkurrenz zu den zahlreichen Nachrichtentickern, vielmehr sollen einzelne, für unsere Leserinnen und Leser wichtige und unseren Schwerpunkten entsprechende zusätzliche Informationen, die es nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben, auf jungewelt.de zur Verfügung gestellt werden. Für diesen Service ist die Zeit bis 20 Uhr vorgesehen, der Samstag bleibt zunächst ausgeklammert. Mit einem speziellen Blog wollen wir in den nächsten Wochen unsere Leserinnen und Leser auf die neuen (aber auch bereits vorhandenen) Möglichkeiten, die wir online bereithalten, hinweisen. Wir freuen uns auf Kritik, Hinweise, Anregungen – und Abonnements!

  • Wo bleibt Lenin?

    Termin Buchmesse: Die historisch-kritische Neuausgabe von Lenins »Staat und Revolution« erscheint im März
    Der Verlag 8. Mai arbeitet an der Neuveröffentlichung von Lenins
    Der Verlag 8. Mai arbeitet an der Neuveröffentlichung von Lenins Texten

    Der Verlag 8. Mai besitzt die Rechte an den deutschsprachigen Texten von Wladimir Iljitsch Lenin. Nachdem er eine historisch-kritische Neuausgabe von Lenins »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« aufgelegt hat – herausgegeben und kommentiert von Wladislaw Hedeler und Volker Külow – ist nun seit über einem Jahr ein zweites Werk Lenins in Vorbereitung: »Staat und Revolution«. Das Herausgeberteam verstärkte sich um Manfred Neuhaus. Die Subskriptionen wurden schon vor langem gezeichnet, jetzt können wir mitteilen, dass sämtliche Vorarbeiten für den Druck abgeschlossen sind. Das Werk soll zur Leipziger Buchmesse (21.–24. März 2019) vorliegen. Lenins berühmter Text in der Fassung der Lenin-Werke wird mit allen relevanten Ausgaben verglichen. Abweichungen sind im Fußnotenapparat dargelegt. Die Vorarbeit »Der Marxismus über den Staat« präsentiert sich mit allen Anstreichungen und Randnotizen. Der 483 Seiten und 65 Abbildungen umfassende Band kann in der gebundenen Ausgabe für 24,90 Euro im jW-Shop vorbestellt werden.

    Verlag 8. Mai GmbH

  • M&R-Künstler-Konferenz am 8. Juni

    Ab sofort sind Karten im jW-Shop erhältlich!
    Zusammenstehen gegen den rechten Zeitgeist
    Zusammenstehen gegen den rechten Zeitgeist

    In der aktuellen Ausgabe der Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus stellt die Redaktion ein Manifest für Gegenkultur vor – einen Entwurf, der schon vielfältige Reaktionen ausgelöst hat. Auf einer großen Künstler-Konferenz sollen am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019, im Heimathafen Berlin einige Elemente daraus in Gesprächsrunden, Vorträgen und Interviews diskutiert werden.

    Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit »Diagnosen«: Künstler und Wissenschaftler analysieren den rechten Zeitgeist, die Gefahr einer »rechtsintellektuellen Wende« und Tendenzen der Entpolitisierung der Kunst. Publizisten beleuchten Eindimensionalisierungsprozesse in der Kulturmedien-Landschaft. Im zweiten Teil sollen »Perspektiven« gezeigt werden: die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen politisch engagierter Kunst und von Agitprop wie satirischen Interventionen. Ebenso soll die Erinnerungskultur als Akt der Rettung gegen ihre Ideologisierung und Kommerzialisierung verteidigt werden. Höhepunkt der Konferenz wird ab 20 Uhr eine Kulturgala mit Kompositionen, Liedern und Songs, Rezitationen und Performances sein.

    Noch steht das Programm der Konferenz nicht, ihre Mitwirkung zugesagt hat aber schon eine Reihe von Künstlern und Intellektuellen, darunter die Sängerin Esther Bejarano, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Soziologe Moshe Zuckermann, der Schauspieler Rolf Becker, der Komponist Nikolaus A. Huber, der Schriftsteller Mesut Bayraktar und der Singer-Song­writer Shekib Mosadeq.

    M&R-Team

    Künstler-Konferenz, Sonnabend, 8. Juni 2019, Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, Einlass: 10 Uhr, Konferenz: 10.30 Uhr, Kulturgala: 20 Uhr

    Kartenbestellungen über melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz sowie
    in der jW-Ladengalerie, 10119 Berlin, Torstr. 6

  • Mit Bildern manipulieren

    Bürgerliche Medien geben sich objektiv, sind aber Herrschaftsinstrument
    Dietmar Koschmieder
    Ausriss
    Ausriss aus der Berliner Zeitung, 26.1.2019

    Bürgerliche Medien manipulieren für die Herrschaftssicherung. Das geschieht zumeist sehr offen. Beim Stralsunder Krimi »Schattenlinien« am vergangenen Samstag im ZDF spielte systematischer Missbrauch von Heimkindern durch die DDR-Staatssicherheit eine wichtige Rolle: Kleine Knaben sollen gleich reihenweise zum Sex mit westlichen Geschäftsmännern gezwungen worden sein, um letztere besser erpressen zu können und was erstere oft nicht überlebt haben sollen. In bürgerlichen Medien geschieht so etwas, weil man schließlich einen Bildungsauftrag hat. Wenn wissenschaftliche Studien feststellen, dass fast 40 Prozent der Westdeutschen und über 60 Prozent der Ostdeutschen Sozialismus dem Kapitalismus vorziehen, will man auch auf diesem Weg korrigierend eingreifen. Mit sachlichen Argumenten kommt man offensichtlich nicht weit.

    Manipuliert wird jeden Tag auch über andere Wege. Dass bürgerliche Tageszeitungen in ihrer Berichterstattung oft einfach die Sichtweisen der Herrschenden übernehmen, konnte man zuletzt bei dem aktuellen Putschversuch in Venezuela erleben: Solange die von der USA unterstützten Putschisten erfolgreich zu sein schienen, gerierten sich die meisten Zeitungen als Pressestelle der Putschisten oder der sie unterstützenden US-Regierung. Immerhin kann man als bewusst Lesender anhand der Beschreibung der Faktenlage rasch erkennen, wessen Interessen da vertreten werden. Schwieriger wird es, wenn mit Mitteln gearbeitet wird, bei denen dies nicht auf den ersten Blick auffällt. So zeigt die Berliner Zeitung in einem Bericht vom 26. Januar 2019 die Fotos von Nicolás Maduro und Juan Guaidó unter der Überschrift »Zwei Präsidenten ringen um das höchste Staatsamt in Venezuela«. Schon das stimmt nicht: Maduro ist gewählter Staatspräsident, der andere will sich ins Amt putschen. Dazu wählt die Redaktion zwei Fotografien, die den Betrachter ganz offensichtlich in seiner Beurteilung, wer von den beiden rechtmäßiger Präsident Venezuelas sei, manipulieren sollen. Das fängt mit der Kameraperspektive an: Das Objektiv ist auf den Putschisten von unten nach oben gerichtet, Hals und Kinn werden so markant hervorgehoben und symbolisieren Stärke, ein offener Blick geht staatsmännisch und entschlossen in die Ferne, in eine Zukunft, die ihm gehört. Hinter ihm die Fahnen des Staates – die gleichermaßen für dessen Institutionen wie Menschen stehen. Anders die Perspektiven und Aussagen auf dem Bild, das den gewählten Staatspräsidenten Maduro abbildet: Es ist von oben herab aufgenommen, das macht ihn kleiner, sein Kinn verschwindet im Kragen, die Augen hinter Schlitzen. Sein Gesichtsausdruck wirkt verunsichert bis albern, er steht mit dem Rücken zur Wand. Mit seiner linken Hand hält Maduro krampfhaft Schärpe und Kette, Insignien seiner abgelaufenen Macht, fest. Unterhalb der Hand sieht man eine Uhr, die symbolisiert, dass seine Zeit vorbei ist. Und falls irgendein Leser trotzdem noch Zweifel hat, wer hier der Gute und wer der Böse ist, klärt die eigentliche Schlagzeile mit zwei Worten auf – Worte, die natürlich rein zufällig genau über den beiden Bildern positioniert sind: Der Putschist ist geachtet. Der Staatspräsident ist geächtet.

    Noch immer glauben viel zu viele Menschen an eine Objektivität der Medien hierzulande. Selbst bei Mediennutzern, die sich als links einschätzen, funktioniert das Prinzip, nachdem sich die zuerst erzählte Geschichte bzw. deren Interpretation im Kopf festsetzt und alle darauf folgenden Erklärungsmuster es deutlich schwerer haben, überhaupt wahrgenommen oder gar verarbeitet zu werden. Der Übermacht bürgerlicher Medien kann deshalb eine konsequent linke, marxistische Tageszeitung nur dann etwas wirksam entgegensetzen, wenn ihre Auflage stark genug ist und wächst. Auch deshalb zählt jedes Abonnement für die Tageszeitung junge Welt!

    www.jungewelt.de/abo

  • Verteilaktionen und Probeabos sind gute Möglichkeiten, den Bekan
    Verteilaktionen und Probeabos sind gute Möglichkeiten, den Bekanntheitsgrad der jungen Welt zu erhöhen

    Wir brauchen jedes Print- und Onlineabonnement, um das aktuelle Jahr 2019 ökonomisch überstehen zu können: Es sind 310.000 Euro Mehrkosten zu verkraften, von denen alleine die Deutsche Post AG über 90.000 Euro für sich beansprucht. Deshalb haben wir errechnet, dass (neben einer Abopreiserhöhung) 2.350 Printabos und 1.100 Online­abos in diesem Jahr zu gewinnen sind. Der Auftakt im Januar zeigt: Ein erreichbares Ziel! 256 Printabos und 112 Onlineabos stärken uns in diesem Monat. Allerdings hat die Rosa-Luxemburg-Konferenz vieles zu diesem Erfolg beigetragen.

    Damit wir auch die kommenden Monate mit guten Ergebnissen aufwarten können, stehen praktische Aufgaben vor uns. Zur Zeit bereitet die Redaktion einen Relaunch der Website vor: Diese soll nutzerfreundlicher werden und noch mehr bieten. Mit einer speziellen Onlinekampagne werden wir diese Weiterentwicklungen nicht nur bekannt machen, sondern auch zusätzliche Abos werben. Wir bleiben aber dabei, dass die Printausgabe für jeden Werktag in der Woche unverzichtbar ist. Dazu ist es nötig, den Bekanntheitsgrad unserer Zeitung deutlich zu erhöhen. Denn nur wer die Zeitung kennt, abonniert sie auch. Weil uns Werbemillionen fehlen und bürgerliche Medien ihre Gründe haben, unsere Existenz und Aktivitäten zu verschweigen, brauchen wir auch hier die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser! Ende Februar starten wir mit einer Probeleseaktion, und rund um den 1. Mai 2019 sollen wieder zusätzlich zur normalen Auflage 100.000 aktuelle jW-Exemplare bei Demos, Kundgebungen und Veranstaltungen verteilt werden. Zur Vorbereitung kann man sich bereits jetzt mit anderen Lesern zusammentun und überlegen, wie die besten Ergebnisse zu erzielen sind. Unser Aktionsbüro berät gerne.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft

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  • RLK 19
    Jahresauftakt der Linken: XXIV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019 in Berlin-Moabit

    Am 12. Januar 2019 fand in Berlin die größte regelmäßige, von junge Welt organisierte Konferenz linker Kräfte im deutschsprachigen Raum statt. Gäste von mehreren Kontinenten diskutierten mit 3.000 Besuchern über Kriegsgefahr, Abbau demokratischer und sozialer Rechte und über gesellschaftliche Alternativen. Die Veranstaltung fand internationale Resonanz, so erschienen Medienberichte in der Türkei, Großbritannien, Dänemark, Nicaragua, Kuba, Spanien, Kolumbien, Belgien – um nur einige Länder zu nennen.

    In Deutschland gab es so gut wie keine Berichte. Obwohl sich mehr als 80 Journalisten akkreditierten, fand die Konferenz weder bei Die Welt noch beim Neuen Deutschland, weder bei der Frankfurter Allgemeinen noch bei der Taz statt. Besonders erstaunlich: Solange in vergangenen Jahren die Konferenz bis zu 1.000 Besucher zählte, wurde recht eifrig berichtet. Als über 2.000 Besucher begrüßt wurden, reduzierte sich dieser Eifer deutlich. Seitdem aber 3.000 Gäste kommen, wird die Berichterstattung komplett eingestellt – egal wie prominent die Referenten sind. Auch in allen Regionalzeitungen fand man am Montag, den 14. Januar, keinerlei Hinweise auf die Konferenz oder ihren Veranstalter, die Tageszeitung junge Welt.

    Mit einer Ausnahme: Die Lausitzer Rundschau brachte auf ihrer Politik-Seite einen großen Beitrag unter dem Titel »Die unterschätzte Gefahr« – und beantwortet damit eine Frage, die sie erst später stellt: »Werden gewalttätige Aktionen linksextremistischer Kräfte verharmlost?«: Viel sei seit den NSU-Morden vom Rechtsextremismus die Rede ... Aber wie sieht es auf der anderen Seite des politischen Spektrums aus?« lautet die Einstiegsfrage des Textes. Der Extremismusexperte Eckhard Jesse begründet, warum linksextreme Gewalt weniger ernst genommen werde als rechte: »Viele sind einseitig fixiert auf einen antifaschistischen Konsens, linke Gewalt werde mit Rücksicht auf die historische Schuld des Nationalsozialismus verdrängt.« Auch bei den »Sicherheitsbehörden« beobachte man eine Tendenz der Verharmlosung gegenüber Linksextremen: »Der Kampf gegen rechts wird in der Öffentlichkeit eher als legitim empfunden«, wird wörtlich, aber ohne Quelle zitiert. Nach einer Studie der Freien Universität Berlin verfüge mehr als ein Sechstel der Deutschen über ein linksextremes Weltbild, plädiere jeder fünfte für eine Revolution, und 60 Prozent im Osten, 37 Prozent im Westen halten den Sozialismus für eine gute Idee. Wie harmlos erscheint da rechte Gewalt – etwa die eingangs zitierten NSU-Morde.

    Nun werden Sie sich fragen: Was hat das alles mit der jungen Welt zu tun? Nun, die Lausitzer Rundschau hat das alles, wie sie schreibt, »untersucht«. Und deshalb stellt sie zum Bericht einen Infokasten mit der Überschrift »Linksextremistische Gruppen und Parteien« und nennt da neben der Interventionistischen Linken, der DKP und der MLPD auch die Rote Hilfe, Teile der Partei »Die Linke« – und zum krönenden Abschluss die Zeitung junge Welt.

    Auch das hat der Bundesverfassungsschutz der Rundschau-Redaktion in die Tasten diktiert. Manipuliert wird über das, was in den Medien steht und wie es präsentiert wird. Wer den antifaschistischen Konsens über alles stellt, wird deshalb auch mit Geheimdienstmitteln behindert.

    rosa-luxemburg-konferenz.de

  • Guaidós Traum

    Bürgerliche Medien als Putschhelfer
    Dietmar Koschmieder
    DLH Guaidó

    In einem aktuellen Lehrstück über bürgerliche Demokratie spielt ein junger Mann namens Juan Guaidó eine wichtige Nebenrolle. Der Mann habe den Traum, dass seine Tochter eines Tages unbesorgt in der venezolanischen Hauptstadt »Caracas Fahrrad fahren könne«, zudem sei er Baseball-Fan, erklärt die Berliner Zeitung am Freitag, 25.1.19, auf ihrer Titelseite. Dieser nette Herr sei jetzt »mit Mut gegen Maduro« vorgegangen, also gegen den in einer bürgerlich-demokratischen Wahl gewählten und im Januar auch vereidigten Staatspräsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela: Er habe »sich am Mittwoch zum Interimspräsidenten« ausgerufen, freut sich das Blatt. Nur zwei Tage zuvor hatten bereits eine Handvoll Militärs einen Putsch gegen Nicolás Maduro versucht – der scheiterte jedoch, die Putschisten wurden festgesetzt. Die rechte Opposition hatte unter Anleitung des oben genannten netten Herren ein Gesetz verabschiedet, nach dem solche Putschisten generell straffrei ausgehen. Dummerweise funktioniert bürgerliche Demokratie im Lande aber noch: Das Oberste Gericht hat dieses »Gesetz« umgehend kassiert. Solche Details erfährt man nicht auf der Titelseite der Berliner Zeitung. Schließlich gibt es Wichtigeres zu vermelden. Zum Beispiel, dass Guaidó gerne Salsa tanzt.

    Wenig überraschend, dass der Führer der führenden Militärmacht USA den Putschversuch nur wenige Minuten darauf anerkennt und unmissverständlich erklärt, dass militärische Eingriffe möglich seien, wenn Venezuela nicht endlich ein US-freundliches Regime installiert. Auch dieses Signal ist eindeutig: Nicht nur Sozialklimbim zur Ruhigstellung der Massen halten die Kapitalisten mittlerweile für überflüssig, auch auf das Ideal bürgerlicher Demokratie verzichtet man, falls nötig, ungeniert. Zunächst wird alles dafür getan, dass so gewählt wird, wie es der besitzenden Klasse genehm ist: Zum Beispiel darüber, was und wie etwas in den Medien steht. Was nicht in dieses Konzept passt, wer nicht mitspielt, wird auch mit Geheimdienstmitteln behindert. Falls sich aber das Wahlvolk trotzdem nicht für die freie Entfaltung des Kapitals entscheidet, wird mit den gleichen Mitteln (und nötigenfalls auch mit militärischen) das Ergebnis korrigiert. Im Wikipedia-Eintrag zu Venezuela wurde der Putschist umgehend zum neuen Staatspräsidenten erklärt. Wer dafür (und generell für die Konnotation der Einträge) wohl verantwortlich zeichnet? So ein Putsch will eben bis ins Detail geplant sein.

    Guaidó
    Von Washington umgehend anerkannt: Putschist Juan Guaidó am 23. Januar in Caracas

    Dass in Venezuela keine kleine, korrupte Clique gegen das eigene Volk herrscht, wie es die bürgerlichen Medien fast unisono behaupten, zeigen die Ergebnisse der mittlerweile unzählbaren Putschversuche: Sie sind bisher alle gescheitert – obwohl es den Putschisten gelungen ist, das Land beinahe unregierbar zu machen. Wer darüber in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gut und mit klarem Standpunkt informiert sein will, kommt um die Tageszeitung junge Welt nicht herum. Deshalb ist ein Abonnement dieser Zeitung nicht nur ein unverzichtbares Mittel der täglichen persönlichen Weiterbildung, es ist auch ein konkreter Beitrag für internationale Solidarität: Kriege gegen linke Regierungen und Bewegungen werden heute vor allem mit Desinformation, Lügen und Manipulation über viele willfährige und unkritische Medien geführt. Jeder praktische Beitrag zur Aufklärung und Information stärkt daher linke Kräfte – im eigenen Land und weltweit.

  • In wessen Interesse?

    Je 3.000 Menschen in Berlin und Davos – zwei Treffen mit unterschiedlichen Zielen
    Belegschaft
    Belegschaft von Verlag und Redaktion der jungen Welt mit Rosa Luxemburg am 15. Januar 2019 vor dem Verlagsgebäude

    In der vergangenen Woche trafen sich über 3.000 Aktivisten, Künstler und Gewerkschafter auf der 24. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin. Der italienische Ökonom Vladimiro Giacché analysierte die materiellen Bedingungen der nächsten ökonomischen Krise, sein US-amerikanischer Kollege Michael Hudson beschrieb die Gefahr eines imperialistischen Krieges, die daraus erwächst, und der Journalist Dietmar Dath erklärte, warum wir – um eben diesen zu verhindern – an einer Revolution nicht vorbeikommen: Die Konferenz stand unter dem Motto »Sozialismus oder Barbarei«. Diese größte regelmäßig stattfindende Konferenz linker Kräfte fand indes in den deutschen Medien so gut wie nicht statt. Projekte mit antikapitalistischer Zielstellung werden in diesem Land von Taz bis FAZ einfach verschwiegen. Für die Verbreitung der Konferenzergebnisse muss der Veranstalter, die junge Welt, schon selber sorgen.

    In der kommenden Woche treffen sich über 3.000 Politiker, Wirtschaftsbosse und Militärs auf dem 48. Weltwirtschaftsforum in Davos. Darunter der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der Europa atomar aufrüsten will, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die sich über die »Armee der Europäer« freut, aber auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, und der berüchtigte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Seitens der deutschen Industrie wird auch Frank Appel von der Deutschen Post AG teilnehmen, der erst kürzlich bekanntgeben ließ, dass die junge Welt künftig jährlich über 90.000 Euro mehr für die immer schlechter werdende Postzustellung zu zahlen habe. Statt sich über eine Reihe von drängenden Menschheitsproblemen – wie etwa den Hunger, die Ausbreitung von Krankheiten, die oft fehlende Verfügbarkeit von sauberem Wasser, die Verschmutzung der Weltmeere oder die Zunahme von Wetterkatastrophen – zu verständigen, geht es den Veranstaltern unter dem Strich darum, militärische und ökonomische Druckmittel im globalen Machtkampf auszubauen – oder, einfacher formuliert, den Kapitalismus trotz seiner barbarischen Folgen noch möglichst lange zu erhalten.

    Es gibt Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun: Lesen Sie die junge Welt und machen Sie diese Tageszeitung auch in Ihrem Freundeskreis bekannt! Dazu bieten wir ein dreiwöchiges Probeabo an, das Sie selber nutzen oder Freunden empfehlen können. Das kostet Sie: nichts! Das verpflichtet Sie: zu nichts! Das heißt, nach drei Wochen endet die Belieferung automatisch. Wenn Sie dann die junge Welt weiterlesen möchten, können Sie diese am Kiosk kaufen. Für uns noch besser wäre allerdings, wenn Sie die Zeitung abonnieren würden. Denn nur mit Einnahmen aus Abonnements bleiben wir auch weiterhin unabhängig und lassen uns nicht wie andere Medien von Parteien, Kirchen, Unternehmen und Militärs bezahlen.

    Allen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung der Rosa-Luxemburg-Konferenz und beim Verbreiten der Tageszeitung junge Welt helfen, gilt unser herzlicher Dank!

    Verlag, Redaktion und Genossenschaft

    jungewelt.de/probeabo

  • »Gut gemacht«

    Am Freitag, 25. Januar 2019, feiern wir das Magazin für Gegenkultur!
    Salve Gegenkultur
    Rapper Tupamaro, Liedermacherin Maike Rosa Vogel und Fotograf Robert Newald

    Es war ein langer und harter Kampf, aber wir haben ihn gewonnen: Das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus ist gerettet! Das vorliegende Heft mit dem Manifest für Gegenkultur als Schwerpunkt kommt sehr gut an. Wie aber äußern sich Mitglieder der Jury »Cover des Monats« über unseren Titel? Jochen Theurer, Creative Director bei Strichpunkt Design: »Dieses Manifest der Gegenkultur bekommt sicherlich einen Ehrenplatz auf dem Coffee Table. Sehr schön und auch ein bisschen bockig gemacht ...« Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei Mediacom China: »Scheint neu, scheint anders, scheint richtig gut zu sein. Das Heft würde ich mir ansehen wollen.« Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: »Witzige Illustration, stilsicherer Typo- und Farbeinsatz. Souverän!« Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: »Klassisch, nostalgisch in Szene gesetzt mit Lautsprecherbergen auf dem Oldtimer für die Story ›Manifest der Gegenkultur‹, gut gemacht!«

    Das alles darf auch mal gefeiert werden, und zwar am kommenden Freitag, 25. Januar, ab 19 Uhr im Maschinenhaus der Kulturbrauerei in Berlin mit Liedern von Maike Rosa Vogel und Tupamaro, mit Bildern des Wiener Fotografen Robert Newald und guten Gesprächen bei einem Glas Sekt. Karten gibt es in der jW-Ladengalerie, online unter melodieundrhythmus.com/eine-salve-gegenkultur sowie Restkarten an der Abendkasse. Aktionsbüro

    melodieundrhythmus.com/eine-salve-gegenkultur