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Leserbriefe

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Leserbrief zum Artikel Ballaballa im Bundestag vom 27.01.2012:

Unsere Demokratie ist schon längst bedroht......

Der hysterische Aktionismus unseres Bundesinnenministers gegen Bundespolitiker der Linken scheint wohl ein Ablenkungsmanöver von der braunen Verstrickung des VS im rechtsextremistischen Sumpf und der Sympathie unserer Behörden mit Neonazi-Mördern zu sein. Was zählen denn schließlich zehn Mordopfer gegen die Gefahr der Linken, eine Diktatur des Proletariats errichten zu wollen. Das wiegt viel schwerer als Mord - also muss den Anfängen gewehrt werden.

Nur dumm, dass sich der das Bundes-innenministerium in der Zielgruppen-Beobachtung vertan hat. Es sind nicht die Linken, die eine Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grund-ordnung darstellen, sondern die globalen Wirtschaftsunternehmen, Finanzinstitutionen und Banken. Aufgrund ihrer übermächtigen Vormachtsstellung verfügen diese Strukturen über eine einer Diktatur nicht unähnlichen Position, mit der sie Politik und Politiker vor sich hertreiben können.
Gefährlich ist diese Konstellation insofern, als den Bundespolitikern sukzessive das Primat des politischen Handelns aus den Händen genommen wird, weil übergeordnete kapitalistische Interessen Politik und Vorgehensweise bestimmen. Damit werden nach und nach unsere demokratischen Strukturen aufgelöst. Hier liegt die eigentliche Gefahr, der begegnet werden muss.
Um das zu verhindern, brauchen wir linke Politiker.

Vielleicht sollte sich der VS den Politikern annehmen, die in seltener Eintracht und Kumpanei mit
der Großindustrie und Großfinanz dafür verantwortlich sind, dass unser Land zu einer politisch gewollten Wirtschafts-und Finanzdiktatur abdriftet – zu einer Diktatur des Kommerz und zum Nachteil seiner Bevölkerung. Bei Herrn Friedrich scheint das noch nicht angekommen zu sein.
Rudi Eifert
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