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Leserbriefe

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Leserbrief zum Artikel Ballaballa im Bundestag vom 27.01.2012:

Mit zweierlei Maß!

An sich ist es ja in der Regel töricht und aussichtslos, sich mit den "Argumenten" unserer politischen Klasse auseinanderzusetzen. Sie haben nichts mit einer echten Diskussion zu tun, sondern dienen vor allem der Entwaffnung des Gegners und beruhen allzu oft auf Vorurteilen und einem erschreckenden Mangel an einschlägigen Kenntnissen und Einsichten.
Ich schalte inzwischen sofort ab, wenn ich in den Medien auf Äußerungen unserer "Könige auf Zeit" stoße, weil es Zeitverschwendung ist und ich es nicht mehr ertragen kann.
Doch wenn Linke im Parlament wirklich etwas bewirken zu können glauben und partout auf diesem Niveau zu diskutieren wollen, dann sollten sie endlich anfangen, die Vorurteile und das Unwissen unserer politischen Klasse öffentlich aufzuarbeiten.
Zum Beispiel könnte man ihnen einmal die Unterschiede klarzumachen versuchen zwischen dem, was Marx, Engels, Lenin und viele andere wollten, und dem, was z.B. Stalin, Ulbricht u.a. unter den diversen Umständen und Gründen, auf die auch der Westen eher negativen Einfluss zu nehmen versucht hat, zum Teil leider gemacht haben. Wozu hat schließlich nicht das Christentum, die "Freiheit" und die FDGO schon überall als Begründung und Rechtfertigung herhalten müssen? Das wird natürlich verdrängt und unterschlagen!
Ludwig Schönenbach
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