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31.01.2008 / Ansichten / Seite 8

Frechheit siegt

Porsche gegen neues VW-Gesetz

Klaus Fischer
Das paßt prächtig in die Zeit: Während bürgerliche Medien gerade entdecken, daß die Machtübertragung an Hitler 1933 Ausdruck einer Art von Volkswillen war, die Frankfurter Rundschau gar »die Väter der 68er« als Steigbügelhalter der faschistischen Diktatur ausmachte, bläst sich der Porsche-Konzern auf und will eine Neuvariante des Volkswagen-Gesetzes verhindern. In einem Brandbrief an Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat sich Konzernchef Wendelin Wiedeking aus der Deckung gewagt und die Bundesregierung aufgefordert, den Entwurf für ein neues Gesetz zurückzuziehen. Ausgerechnet Porsche läßt seinen obersten leitenden Angestellten fragen, warum für VW weiterreichende Regeln gelten sollten als für andere Unternehmen. Motto: Frechheit siegt.

Vielleicht sollte der höchstbezahlte Manager Deutschlands lieber eine neue Historikerkommission auf den Weg schicken, wie es die Quandts gerade gelobt haben. Auch der Grundstock von deren jetzigem Milliar...

Artikel-Länge: 2963 Zeichen

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