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29.01.2008 / Inland / Seite 2

»Viele Arbeitslose haben unsere Partei gewählt«

Neue Linksfraktion im hessischen Landtag will mit außerparlamentarischen Initiativen kooperieren. Ein Gespräch mit Willi van Ooyen

Peter Wolter
Willi van Ooyen wurde am Sonntag als Spitzenkandidat der Linkspartei in den hessischen Landtag gewählt

Glückwunsch zum Einzug in den Landtag. Es wäre ja fast schiefgegangen – woran liegt es, daß das Ergebnis knapper war, als noch vor einigen Wochen in Umfragen erwartet wurde?

Wir haben in den letzten Tagen gesehen, wie sich der Wahlkampf auf die Frage zuspitzte: Roland Koch oder Andrea Ypsilanti. Unter dieser Polarisierung haben natürlich alle kleineren Parteien gelitten.

Der Lagerwahlkampf hat also Stimmen gekostet?

Zweifellos. Die SPD hat in dieser Phase auch entsprechend mobilisiert und die Hoffnung verbreitet, sie könne gemeinsam mit den Grünen die politischen Ziele durchsetzen, die im Wahlkampf eine Rolle gespielt haben: Mindestlohn, Bildungspolitik, Änderung der Studiengebühren usw.

SPD-Chef Kurt Beck hat eine Art Sprachregelung vorgegeben. Genauso wie früher die DDR immer nur eine »sogenannte« war, spricht er jetzt von der »sogenannten« Linken. Er...





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