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22.01.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir brauchen Investitionskontrollen«

Auf Politiker zu setzen, war schon bei BenQ trügerische Hoffnung. Ein Gespräch mit Michael Gerber

Claudia Wangerin
Michael Gerber war Betriebsrat im ehemaligen Siemens-Handywerk BenQ im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort.

Sind das für Sie als ehemaliger BenQ-Betriebsrat Déjà-vu-Erlebnisse, wenn Sie die Nachrichten über die geplante Schließung des letzten deutschen Nokia-Werks in Bochum verfolgen?

Es wurden in der Tat sofort Erinnerungen an unsere Erlebnisse bei BenQ vor über einem Jahr wach. Auch uns hatte man gedroht, die Handy-Fertigung nach Ungarn zu verlagern, um Zugeständnisse bei Lohn und Gehalt zu erpressen. Jetzt will Nokia die Handy-Fertigung nach Rumänien verlagern. Eine weitere Parallele ist die Brutalität, mit der Siemens-BenQ und jetzt Nokia gegenüber ihren Belegschaften agieren.

Wie ist der Stand der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen den ehemaligen BenQ-Beschäftigten und dem Siemens-Konzern?

Über 100 Kolleginnen und Kollegen haben im nachhinein dem Betriebsübergang von Siemens zum taiwanesischen Konzern BenQ widersprochen und Klage bei Arbe...

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