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22.01.2008 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Lehrer in NRW: Taxifahren in den Ferien

Referendare und junge Pädagogen wehren sich gegen Lohnverluste durch neuen Tarifvertrag

Conny Dahmen
Referendare und junge Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen wehren sich weiterhin gegen Gehaltseinbußen infolge des im Oktober 2006 unterschriebenen Tarifvertrags für die Länder (TV-L) (jW berichtete). Am vergangenen Freitag folgten mehr als 100 junge Pädagogen einer Einladung der »Initiative gegen die massiven Verschlechterungen für neu eingestellte LehrerInnen in NRW« und der Bildungsgewerkschaft GEW ins Kölner DGB-Haus.

Vor allem ältere Seiteneinsteiger waren zu dem Treffen gekommen. Diese hatten über die Anerkennung ihres Universitätsabschlusses als Erstes Staatsexamen den Schuldienst aufgenommen – in dem Glauben, dort als Beamte gutes Geld zu verdienen und einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Aber nachdem die Landesregierung zahlreiche Akademiker mit Hilfe des »Mangelfacherlasses« für den Unterricht in Fächern wie Physik und Musik ködern konnte, nahm sie diesen im Herbst 2006 zurück. Damit werden auch diese Lehrer nicht mehr bis zum Alter von 45, sondern...

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