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16.01.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Maulkorb für Betriebsräte

Wie ein Grünen-Politiker und die Geschäftsführung der Werkstatt Frankfurt kooperieren, um Kritiker von Ein-Euro-Jobs im hessischen Landtagswahlkampf mundtot zu machen

Gitta Düperthal
Die Geschäftsführung des stadtnahen Vereins Werkstatt Frankfurt, größter hessischer Beschäftigungsträger mit rund 900 Ein-Euro-Jobbern, versucht weiterhin, ver.di-Betriebsräte einzuschüchtern und ihnen einen Maulkorb umzuhängen. Die Beschäftigtenvertreter setzen sich dafür ein, daß Ein-Euro-Jobber Arbeitnehmerrechte erhalten und tariflich entlohnt werden– sie sind deswegen ständig Repressionen ausgesetzt (jW berichtete). Eine Ende Februar 2007 von der Werkstatt Frankfurt gestellte Strafanzeige wegen Untreue und Betrugs gegen drei ver.di-Betriebsräte und einen Arzt war nicht von Erfolg gekrönt – das Ermittlungsverfahren wurde mittlerweile von der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main eingestellt. Die neueste Schikane des Geschäftsführers des Beschäftigungsträgers ist eine außerordentliche Kündigung zweier ver.di-Betriebräte. Die besondere Brisanz: Damit kommen mitten im hessischen Landtagswahlkampf personelle Verquickungen mit der Frankfurter Kommunalpol...

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