Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.01.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Markenvorstand« mit Puff-Lizenz

VW-Prozeß: Exkonzernchef betont Verdienste des früheren Betriebsratschefs Volkert bei VW-Sanierung

Dieter Schubert
Bernd Pischetsrieder hat im Prozeß um die sogenannte VW-Affäre das hohe Einkommen des früheren Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert verteidigt. Der Ende 2006 aus seinem Amt als VW-Vorstandschef gedrängte Topmanager erzählte am Dienstag vor dem Braunschweiger Landgericht, daß Volkert wie ein »VW-Markenvorstand« behandelt und bezahlt worden sei. Ihm, der erst 2002 die Chefposition in Wolfsburg übernommen hatte, wäre das »absolut plausibel und richtig« erschienen, sagte Zeuge Pischetsrieder. Das Jahresgehalt eines Markenvorstandes habe sich in »einer Spannbreite zwischen 250000 und 600000 Euro« bewegt.

Pischetsrieder machte klar, was den Konzernspitzen an ihrem obersten »Arbeitnehmervertreter« so wichtig erschien: »Es ist völlig klar, daß die Sanierung von VW in der 90er Jahren ohne Herrn Volkert oder einen Menschen wie Herrn Volkert nicht möglich gewesen wäre«, sagte er. Damals ging es u.a. um kürzere Arbeitsz...

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