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19.12.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Vom Luftkrieg zur Bodenoffensive

Die deutsche Regierung drängte 1998/99 immer wieder auf eine Eskalation in der NATO-Strategie gegen Jugoslawien

Vom 24. März bis 10. Juni 1999 dauerte das NATO-Bombardement – am Ende waren in Serbien einschließlich Kosovo mehr als 2500 Todesopfer zu beklagen. Hätte der Nordatlantikpakt die Beschränkung auf den Luftkrieg fallengelassen und Jugoslawien auch mit Bodentruppen angegriffen, wäre der Blutzoll noch höher gewesen. Laut Michael Schwelien, Biograph von Joseph Fischer, hat die Bundesregierung noch fahrlässiger mit dem Feuer gespielt als die US-Amerikaner: »Während Gerhard Schröder vor den Luftangriffen ziemlich unbekümmert auch Bodentruppen in Aussicht gestellt hatte, hatte (US-Präsident) Bill Clinton ehedem davon nichts wollen.«

Anfang Mai 1999 spitzte sich die Strategiediskussion der NATO wieder zu. Fischer schreibt in seinen Memoiren, daß sich die »Option ›Bodenkrieg‹ intern immer bedrohlicher in den Vordergrund zu schieben begann«. Kein Wunder: Die NATO-Luftangriffe zeigten nach wie vor keine Wirkung, obwohl die Zahl der täglichen Bomberattacken seit 6. Ma...

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