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19.12.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Marionettenstaat Kosovo

Debatte im Weltsicherheitsrat über Zukunft der serbischen Provinz. Belgrader Premier Kostunica: »Gefährlichster Präzedenzfall seit dem Zweiten Weltkrieg«

Jürgen Elsässer
Am heutigen Mittwoch wird vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Schlagabtausch zwischen Rußland, Serbien und den NATO-Mächten erwartet. Auf der Tagesordnung steht die Zukunft des Kosovo. Verhandlungen einer Vermittlertroika im Auftrag der UNO über die Zukunft der Provinz der Republik Serbien waren am 10.Dezember für endgültig gescheitert erklärt worden. Der designierte Ministerpräsident des Kosovo, der frühere Terroristenführer Hashim Thaci, hatte daraufhin das Bekenntnis erneuert, im nächsten Frühjahr die Unabhängigkeit zu proklamieren. Als Zeitpunkt hatte er den März ins Spiel gebracht; internationale Beobachter gehen aber davon aus, daß der neue Staat bereits Ende Januar ausgerufen werden könnte. Moskau lehnt diesen Schritt unabhängig vom Zeitpunkt ab, da damit einem UN-Mitgliedsstaat – Serbien – etwa 15 Prozent seines Territoriums entrissen würden. Sollte Rußland, wie bisher, im Weltsicherheitsrat mit Veto drohen, entstände der neue Staat ...

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