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07.12.2007 / Inland / Seite 8

»Nie mit Prominenz unserer Mitglieder Politik gemacht«

Nach der Debatte um die Mitgliedschaft der neuen Juso-Chefin freut sich die Rote Hilfe über gestiegenes Interesse. Ein Gespräch mit Michael Csaszkoczy

Frank Brunner
Der Lehrer Michael Csaszkoczy, der ­jahrelang wegen seines anti­faschistischen Engagements Berufs­verbotsopfer war, ist Bundesvorstandsmitglied der Roten Hilfe.

Die bürgerlichen Medien nehmen plötzlich Notiz von der lange totgeschwiegenen Roten Hilfe, nachdem die neue Bundesvorsitzende der Jungsozialisten, Franziska Drohsel, mit dieser Gefangenhilfsorganisation in Verbindung gebracht wurde. Klingelt bei Ihnen seitdem ständig das Telefon?

Es gab in den letzten Tagen jede Menge Medienanfragen. Da wurde natürlich meist mit den üblichen Unterstellungen des Verfassungsschutzes gefragt. Zum Beispiel: Inwiefern unterstützt die Rote Hilfe die RAF? Andererseits freuen wir uns, wenn die Rote Hilfe trotz aller Diffamierungen mit ihrem Grundanliegen an die Öffentlichkeit gelangt. Außerdem gab es in den letzten Tagen auch jede Menge E-Mails, die aber überwiegend solidarisch waren.

Franziska Drohsel ist eingeknickt, nachdem die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit e...


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