Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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30.11.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir haben keine Angst vor dem Wort Sozialismus«

Der Regierungskonvent in Montecristi soll die Weichen für das Land neu stellen. Ein Gespräch mit Rafael Correa

Hernando Calvo Ospina, Quito
Rafael Correa ist Präsident von Ecuador. Am heutigen Freitag nimmt die verfassunggebende Versammlung ihre Arbeit auf.

Herr Präsident, wie sehen Sie und Ihre Regierungspartei Alianza País die Lage in Ecuador zu Beginn der verfassunggebenden Versammlung?

Wir befinden uns inmitten einer Revolution der Bürger, eines radikalen Wandels, der die politischen, sozialen sowie wirtschaftlichen Strukturen verändern wird. Die politischen Institutionen unseres Landes sind am Ende. Ein Kongreß, dem nach Umfragen nur noch drei Prozent der Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer Glauben schenken, ist nicht mehr repräsentativ. Die dort vertretenen Gruppen nennen sich Parteien, doch es sind nichts als Feudalherrscher und Caudillos. Unser Land ist nicht mehr bereit, ihre Politik der letzten zehn, zwanzig Jahre wirtschaftlich zu tragen, die sie auf Weisung Washingtons durchgesetzt haben. Die Folgen dieser indirekten Fremdherrschaft waren für Ecuador und ganz Lateinamerika ver...

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