29.11.2007 / Feuilleton / Seite 12

Von Klein-Berlin nach Bayerisch-Bethlehem

Dr. Peter Gauweiler im Exreichstagspräsidentenpalais: eine szenische Lesung der »Heiligen Nacht« von Ludwig Thoma

Donna San Floriante
Und wenn er es gut macht, wirst du schreiben: Gut hat er’s gemacht!« schärfte ich mir noch ein, auf dem Weg ins Regierungsviertel. Reingeschmuggelt hat mich dann die Genossin Ulla Jelpke. Und Dr. Peter Gauweiler wußte das prompt zu würdigen. Gleich nach Kundgabe seiner offenbar bis heute anhaltenden Überraschung, im befreiten Osten Berlins auftreten zu können, folgte der Verweis auf jene noch größere, dieses im Beisein von Ulla Jelpke und Erika Steinbach zu tun.

Es stieg nämlich in der »Parlamentarischen Gesellschaft« der erste Abend jenes »ZK der Kulturschaffenden im Deutschen Bundestag«, dessen Mitglieder Diether Dehm (Die Linke), Peter Gauweiler (CSU), Rüdiger Veit (SPD), Jürgen Koppelin (FDP) und Josef Philipp Winkler (Grüne) heißen. Die Tradition des Abgeordnetenkabaretts im Bonner Wasserwerk neu belebend, sieht sich diese interfraktionelle Combo aufgerufen, dem ehernen Gesetz vom tendentiellen Fall des geistigen Durchschnittsniveaus in bürgerlichen P...

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