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17.11.2007 / Inland / Seite 5

Von wegen Tarifeinheit

Bei der Bahn AG gibt es längst unterschiedliche Verträge auch für Lokführer. Ausgliederungsmodell könnte Verhandlungsgrundlage für die GDL werden

Rainer Balcerowiak
Wenn es um die Kernforderung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) geht, dann sind sich Bahnvorstand, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und DGB absolut einig: Ein eigenständiger Tarifvertrag für die GDL komme nicht in Frage, weil dadurch die »Tarifeinheit« im Bahnkonzern zerstört würde, heißt es dort unisono. Besonders die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fürchtet einen Erfolg der GDL, denn er könnte nach dem Ausscheren des Marburger Bundes als Interessenvertretung der Klinikärzte weitere Beschäftigte dazu animieren, ihre Sache selbst in die Hand zu nehmen. Der Wechsel von Tram- und U-Bahn-Fahrern der Münchner Verkehrsbetriebe zur GDL dürfte die Nervosität beträchtlich verstärkt haben.

Doch bei der vielbeschworenen »Tarifeinheit« handelt es sich ohnehin um einen »Popanz«, wie GDL-Vertreter des öfteren betonten. Auch bei der Deutschen Bahn gibt es sie schon lange nicht mehr. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Claus Wesels...

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