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07.11.2007 / Inland / Seite 5

Standhaft in Schwerin

Forderungen, das Lenindenkmal in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern zu schleifen, scheitern seit 17 Jahren am Widerstand der Einwohner

Andreas Frost, AFP
Vier Meter hoch steht er da, mit den Händen in den Manteltaschen, und richtet seinen Blick über eine belebte Straßenkreuzung: Wladimir Iljitsch Lenin. Die Bronzestatue im Schweriner Plattenbauviertel Großer Dreesch gilt vielen als westlichstes Standbild des russischen Revolutionsführers in Europa. Seit 1990 gab es immer wieder Diskussionen um die Existenzberechtigung des Schweriner Lenins. Nun, zum 90. Jahrestag der Oktoberrevolution, wird das Denkmal durch eine Hinweistafel ergänzt. »Irgendwann in dieser Woche«, so eine Stadtsprecherin. Ein Festakt sei allerdings nicht geplant.

Seit Schwerins 825-Jahr-Feier 1985 steht die schwarze Statue auf einem Platz im Stadtteil Großer Dreesch. 1990 überlebte Lenin die erste Abriß-Diskussion, vor knapp zwei Jahren begann die zweite. Der FDP-Stadtverordn...

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