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06.11.2007 / Inland / Seite 2

»Wir brauchen Kommunikation«

Wichtiger als individuelle Vermeidungsstrategien ist breiter Widerstand gegen den Überwachungsstaat. Ein Gespräch mit Ricardo Christof Remmert-Fontes

Claudia Wangerin
Ricardo Christof Remmert-Fontes ist Mitglied der Humanistischen Union, aktiv im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) und Mitorganisator der Protestkundgebungen, die heute ab 17 Uhr bundesweit in deutschen Großstädten stattfinden

Drei Tage vor der Abstimmung über die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im deutschen Bundestag mobilisiert Ihr Arbeitskreis für den heutigen Dienstag zu dezentralen Protestkundgebungen. Hoffen Sie, damit noch Einfluß auf das Abstimmungsergebnis nehmen zu können?

Einfluß nehmen, ja. Verhindern können wir die Vorratsdatenspeicherung realistisch gesehen nicht. Aber wir wollen und brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte. Da ist jeder Beitrag wichtig – und jeder Dialog, den wir führen können, ist ein Gewinn. Wir werden uns weiter mit der Thematik beschäftigen, ob die Vorratsdatenspeicherung nun abgelehnt wird oder nicht. Wir werden uns mit dem neu geschaffenen Bündnis weiterhin für Datenschutz und Grundrechte ...

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