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24.10.2007 / Inland / Seite 2

»Wir sind noch lange nicht am Ende«

Für die GDL ist ein Abschluß des Arbeitskampfes ohne eigenen Tarifvertrag nicht denkbar. Ein Gespräch mit Claus Weselsky

Rainer Balcerowiak
Claus Weselsky ist stell­vertretender Bundes­vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher ­Lokomotivführer (GDL)

Die GDL hat eingeräumt, daß Streiks im Nahverkehr nicht ausreichen werden, um die Bahn AG zu einem verhandlungsfähigen Angebot zu zwingen. Warum streikt sie dann dennoch am Donnerstag und Freitag?

Alleine wird das nicht reichen, weil die Nahverkehrskunden mehrheitlich ihre Tickets im voraus bezahlt haben und sich der wirtschaftliche Schaden für das Unternehmen deshalb in Grenzen hält, das stimmt. Aber wir wollen natürlich den Druck aufrechterhalten.

Befürchten Sie nicht, daß durch derartige Streiks ein Abnutzungseffekt eintritt, der auch auf Ihre Mitglieder demotivierend wirken könnte?

Nein, überhaupt nicht, denn wir sind ja noch lange nicht am Ende mit unserer Weisheit. Wir warten jetzt erst einmal auf das Landesarbeitsgericht Sachsen. Wir hoffen, daß wir dort am 2. November unsere Streikfreiheit für den Güterverkehr und für den Fernverkehr bekom...

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