Gegründet 1947 Freitag, 26. April 2019, Nr. 97
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
15.10.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Myanmar – woran die Strategie des Westens scheitert

Rainer Rupp
China ist Myanmars wichtigste »Schutzmacht«. Berichten zufolge spielte Peking während der jüngsten Krise die entscheidende Rolle, daß die in Myanmar herrschende Junta anfänglich mit ungewöhnlicher Zurückhaltung auf den Aufstand der »Mönche« reagierte. Zugleich scheint China auch bemüht, den Militärs einige politische Reformen schmackhaft zu machen. Allerdings bestand China, ebenso wie Moskau, stets darauf, daß das, was in Myanmar passiert, eine interne Angelegenheit des Landes ist und keine Gefahr für die regionale Sicherheit und Stabilität darstellt. Denn für China steht in Myanmar nicht nur der Zugang zu den großen Öl- und Gasreserven des Landes auf dem Spiel, sondern auch ein florierender Handel sowie nicht zuletzt der militärstrategisch wichtige Zugang zum Indischen Ozean.

1992 hat Peking mit Myanmar einen Vertrag zur Modernisierung der Kriegsmarinestützpunkte auf den Inseln Hainggyi und Great Coco abgeschlossen. Zum Leidwesen der Inder und der USA is...

Artikel-Länge: 3388 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €