Gegründet 1947 Mittwoch, 24. April 2019, Nr. 95
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
15.10.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Menschenrechtsheuchelei

Ein US-amerikanischer Großkonzern kooperiert trotz US-Embargo mit der Junta in Myanmar. Die Geschäfte bringen Devisen für Waffenkäufe im Ausland, auch in Israel

Rainer Rupp
Mit starken Worten zur Unterstützung der »safran gelben Revolution« in Myanmar machte die Bush-Administration vor zwei Wochen Schlagzeilen. Selbst First Lady Laura Bush verurteilte »die entsetzlichen Akte der Gewalt gegen buddhistische Mönche und friedliche Zivilisten« durch das Militärregime. US-Außenministerin Condoleezza Rice erklärte vor einer Zusammen­kunft der »Vereinigung Südostasiatischer Nationen« (ASEAN) theatralisch, daß die »Vereinigten Staaten entschlossen sind, weiterhin die internationale Aufmerksamkeit auf die Travestie zu richten, die derzeit (in Myanmar) stattfindet«. US-Präsident George W. Bush verkündete in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung die Verschärfung der US-Sanktionen gegen das Militärregime.

Gasexporte

Der mächtigste Unterstützer der Junta sitzt ...

Artikel-Länge: 2469 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €