08.10.2007 / Inland / Seite 5

Auf den Spuren von »Che« Guevara

Solidaritätsveranstaltung für in den USA inhaftierte Kubaner erinnerte auch an den weltbekannten Revolutionär

Sebastian Wessels
Es sei der internationalen Solidarität zu verdanken, daß die »Cuban Five« so lange durchgehalten hätten, betonte Gerardo Peñalver, Botschafter der Republik Kuba, am Samstag in Berlin. Da ihre Gefangenschaft in den USA keine juristischen Gründe habe, könne auch ihre Freiheit nur auf politischem Weg erkämpft werden. Bereits rund 200 Komitees in 60 Ländern setzten sich für dieses Ziel ein.

Unter ihnen ist auch das deutsche Netzwerk Cuba, das zu den Organisatoren der Solidaritätsveranstaltung »Ernesto Che Guevara und die Cuban Five« gehört, zu der gut 100 Besucher in das Berliner DGB-Haus kamen. Neben Peñalver sprachen auch die Botschafterin Venezuelas, Blancanieve Portocarrero, ihr bolivianischer Amtskollege Walter Prudencio sowie einige Vertreter der deutschen Politik und Medien.

Die fünf Kubaner waren in den frühen 90er Jahren ins US-amerikanische Miami gereist, um sich dort in exilkubanische Terrorgruppen einzuschleusen und Attentate auf ihr Land zu verhind...



Artikel-Länge: 3441 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe