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21.08.2007 / Inland / Seite 5

Bildungsnot im Kabinett

Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel, Regierung verspricht Abhilfe, Hochschulverband bangt um Geisteswissenschaften

Ralf Wurzbacher
Der seit Jahren betriebene Bildungsabbau gerät zur »Wachstumsbremse«. Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge beträgt der jährliche Wertschöpfungsausfall für die deutsche Wirtschaft aufgrund von Engpässen bei Fachkräften und Hochqualifizierten jährlich über 20 Milliarden Euro. Gemäß der von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) in Auftrag gegebenen Studie könnten im Jahr 2014 bis zu 95000 Ingenieure und 135000 Naturwissenschaftler fehlen. Der Misere glaubt die Bundesregierung mit einer »Nationalen Qualifizierungsoffensive« begegnen zu können, über die Union und SPD auf ihrer Klausurtagung am Wochenende auf Schloß Meseberg bei Gransee, nördlich von Berlin, beraten wollen.
Nach der Untersuchung liegt die Zahl der mit Verzögerungen und definitiv nicht besetzbaren Stellen aktuell im sechsstelligen Bereich. Den größten Nachholbedarf bei der Ausbildung von Fachkräften haben die Kölner Wirtschaftsforscher im Maschinenbau, in der Me...

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