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16.08.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Diktat der Absahner

Profiteure der steigenden Lebensmittelpreise sind in erster Linie Lebensmittelkonzerne, Handelsketten und Energiemultis

Gerhard Klas
Milch, Sahne, Butter, Quark, Käse und andere Milchprodukte werden bis zu 40 Prozent teurer. Die Preise für Brot steigen ebenfalls. Bereits im Frühjahr kündigte der Geschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes an, daß die Deutschen wegen höherer Einkaufspreise für Gerste auch für ihr liebstes Getränk künftig mehr bezahlen müssen – fürs Bier.

»Wurde auch endlich Zeit«, sagen viele. Denn die Bauern haben in den vergangenen Jahren immer weniger Geld für ihre Produkte bekommen. Der Durchschnittsverdienst eines Landwirtes liegt derzeit bei unter 2000 Euro brutto im Monat, einschließlich der Subventionen aus Brüssel. Während drei Viertel der Bauernhöfe weniger als 10000 Euro pro Jahr von der EUerhalten, bekommen ein Prozent der Empfänger über 100000 Euro, also insgesamt 30 Prozent der Brüsseler Subventionen. Bevorzugt werden landwirtschaftliche Großbetriebe und Lebensmittelkonzerne wie Nestlé und der Düngemittel- und Pestizidproduzent BASF.

Allein für Milchproduk...



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