Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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04.08.2007 / Ausland / Seite 7

Keine Wahl für Oaxaca

Soziale Bewegung will rechte Parteien »abstrafen«. Oppositionelle PRI wird nicht unterstützt

Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt (npl)
Im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca wird am Sonntag ein neues Lokalparlament gewählt. Die Stimmung vor dem Urnengang ist explosiv. Zwar werden offiziell nur die Abgeordneten gewählt, im Hintergrund aber geht es um die Machtbasis des verhaßten Gouverneurs Ulises Ruiz. Die örtliche Lehrergewerkschaft und die Volksversammlung der Bevölkerung Oaxacas (APPO), ein Zusammenschluß von etwa 350 linken und indigenen Organisationen, fordern seit eineinviertel Jahren den Rücktritt von Ruiz. Der Konflikt hat inzwischen über zwei Dutzend Tote gefordert, für die fast ausschließlich Todesschwadronen des Gouverneurs verantwortlich gemacht werden.
In den vergangenen Wochen haben die Spannungen in dem Bundesstaat wieder stark zugenommen. Am Mittwoch erst detonierte in einem Kaufhaus in Oaxaca-Stadt eine Bombe. Die Verantwortung für den Anschlag, bei dem nur Sachschaden entstand, wurde von der Guerr...

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